Mit Musik geht alles besser – Die perfekte Playlist für dein Workout thinkstockphotos.de

Mit Musik geht alles besser – Die perfekte Playlist für dein Workout

  • Christian Riedel
Mit Musik im Ohr trainiert es sich bekanntlich besser. Aber welche Musik hilft wirklich, die Fitness zu verbessern? Britische Forscher wollen jetzt die perfekte Playlist für jedes Fitnesstraining ermittelt haben.

Wenn Du beim Training Musik hörst, hast Du bestimmt schon gemerkt, welchen Einfluss Rhythmus und Genre haben können. Wenn wir beim Laufen beispielsweise schnelle Rhythmen hören, laufen wir auch schneller, während wir bei langsameren Beats einen Gang zurück schalten. Beim Spinning geht es grundsätzlich darum, im Takt der Musik in die Pedale zu treten. Insofern hat Musik einen großen Einfluss auf unser Training. Welchen Einfluss genau und welche Musik zu welchem Training am besten passt, wollten britische Psychologen um Dr. Costas Karageorghis herausfinden.

Die Forscher haben Millionen Playlists des Internet-Musikstreams Spotify untersucht und unter anderem die Taktzahl (bpm – beats per minute) mit dem passenden Training verglichen. Beim Laufen beispielsweise liegt die Schrittfrequenz laut Dr. Karageorghis bei 150 bis 190 Schritten pro Minute. Halbiert man diese Zahl kommt man auf 75 bis 95 bpm. Das ist der Takt, den die meisten Rapsongs haben.

Popmusik dagegen hat einen langsameren Beat, wäre also fürs Laufen eher ungeeignet, da es uns einzuschläfern droht. Stattdessen passt Pop eher zum Aufwärmen oder zum Auslaufen, wenn langsamere und regelmäßige Rhythmen gefragt sind. Die schnellen Rhythmen von Dance und Techno sind dagegen vor allem für Krafttraining geeignet.

Basierend auf ihren Analysen haben die Psychologen auch eine aus musikalischer Sicht „perfekte Playlist“ für Dein nächstes Workout im Fitnessstudio zusammengestellt. Freunde von härteren Klängen, Rock oder Metal wurden dabei aber allem Anschein nach wohl nicht berücksichtigt.


• Mentale Vorbereitung:
„Roar“ (Katy Perry)

Stretching:
„Talk Dirty“ (Jason Derulo) oder „Skip To The Good Bit“ (Rizzle Kicks)

Aerobic Warm-up:
„Get Lucky“ (Daft Punk ft. Pharrel Williams) oder „Move“ (Little Mix)

• Cardio-Training (geringe Intensität):
„Need U 100%“ (Duke Dumont) oder „You Make Me“ (Avicii)

• Cardio-Training (mittlere Intensität):
„Timber“ (Pitbull ft Ke$ha)

• Cardio-Training (hohe Intensität):
„Applause“ (Lady Gaga)

• Cardio-Training (sehr hohe Intensität):
„Can’t Hold Us“ (Macklemore & Ryan Lewis ft. Ray Dalton) oder „Happy“ (Pharrell Williams)

• Kraft-Training:
„The Monster“ (Eminem ft. Rihanna) oder „Love Me Again“ (John Newman) oder „It’s My Party“ (Jessie J)

• Auslaufen:
„Burn“ (Ellie Goulding) oder „Burn“ (Lorde)

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