Muskelfasern

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Begriff Definition
Muskelfasern
Muskelfasern sind der grundlegende Baustein der Muskulatur. Sie können sich über einige Zentimeter Länge erstrecken, sind zu Bündeln zusammengefasst und durch Sehnen mit den Knochen verbunden.

Arten der Muskelfasern

ST-Fasern:

Diese Fasern werden auch rote Fasern oder langsam kontrahierende Fasern genannt. Sie ermüden sehr langsam, weil sie auf langsame und sehr langanhaltende Belastungen ausgelegt sind. Die Energiegewinnung für diese Fasern findet über die Oxidation statt. Für Ausdauersportler ist es von Vorteil, wenn sie genetisch bedingt einen hohen Anteil an ST-Fasern besitzen.

FT-Fasern:

Diese Fasern werden auch weiße oder schnell kontrahierende Fasern genannt. Sie reagieren sehr schnell und stark auf Kontraktionen. Jedoch verbrauchen sie mehr Energie als die ST-Fasern, wodurch mehr Glykogen verbraucht wird, was eine erhöhte Milchsäurebildung (Laktatbildung) zur Folge hat. Ab einer bestimmten Laktatkonzentration kann der Muskel nicht mehr Arbeiten. Ein hoher Anteil von FT-Fasern ist für Sportarten mit sehr kurzer bis kurzer Belastung geeignet.
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