Unter Druck – Kompressionssocken von cep im Produkttest

Unter Druck – Kompressionssocken von cep im Produkttest

Weltklasse-Hochspringerin Ariane Friedrich schwört ebenso auf Kompressionssocken wie Ironman-Europameister Timo Bracht und Marathon-Läuferin Sabrina Mockenhaupt. Netzathleten haben den Produkttest gemacht. Was ist dran an den Kompressionssocken?

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Kompressionstrümpfe kennt man seit Langem aus der Medizin, wo sie zur Behandlung von Gefäßkrankheiten eingesetzt werden. Diese therapeutische Variante und die neuerdings im Sport eingesetzten Kompressionssocken funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Die Wade wird einem leichten konstanten Druck ausgesetzt, wodurch die Muskulatur gestützt und auch der Rückstrom des sauerstoffarmen venösen Blutes verbessert wird. Weiterhin können die Arterien mehr Sauerstoff in die Wadenmuskulatur transportieren.

Testobjekt: cep running O2 compression sportsocks


Vor allem bei Ausdauerwettkämpfen sieht man mittlerweile immer mehr Sportler mit Kompressionssocken. Ob das kniehohe Beinkleid optisch nun ein Volltreffer ist, liegt wohl im Auge des Betrachters. Nichtsdestotrotz wurde ich neugierig. Nach dem Motto „Wenn so viele Sportler diese Socken tragen, muss da ja wohl was dran sein“, wollte ich es genauer wissen und habe mir bei cep, dem Weltmarktführer im Bereich Kompressionssportkleidung, ein Paar besorgt.

Bemerkenswert: Im Gegensatz zu normalen Sportsocken entscheidet bei den Kompressionssocken nicht die Schuhgröße, sondern der Wadenumfang an der stärksten Stelle darüber, ob die Socken passen. Logisch, sitzen sie an der Wade zu eng oder zu weit, behindern sie einen und üben entweder zu viel oder zu wenig Druck auf die Wade aus.

Studien bestätigen positiven Effekt von Kompressionssocken


Dann war die Lieferung da. Der Text auf der Packung verspricht Einiges: eine um bis zu 40 Prozent verbesserte arterielle Durchblutung bei großer Belastung, eine verbesserte Sauerstoffversorgung der Muskulatur, eine Leistungssteigerung um bis zu 5 Prozent, eine beschleunigte Regeneration, verbesserte Stabilisierung von Sehnen und Gelenken und noch vieles mehr.

Das hört sich fast (zu) märchenhaft an, um wahr zu sein. Doch an diesen Verheißungen ist durchaus etwas dran, wie die Ergebnisse von zwei Studien der Universität Erlangen-Nürnberg (2002) und der TU Dresden (2005) belegen. Mehr dazu im weiteren Verlauf.

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Seite 2: Erster Eindruck und Produkttest
Seite 3: Erkenntnisse und Fazit

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Es gibt einen Kommentar

Thorsten L. schrieb am 31.10.09 um 20:44
Thorsten L.

Frage: warum laufen die Afrikaner nicht mit diesen tollen Stützstrümpfen, zumindest bei Wettkämpfen im kalten Europa ?
Antwort: weil diese nichts bringen !
Ach doch, für Spitzensportler bringt es natürlich Sponsoringgelder, wenn sie diese "Wunderstrümpfe" tragen ! Aber schon der Glaube an die Leistungsverbesserung versetzt ja bekanntlich Berge bzw. verspricht persönliche Bestzeiten ;-)
Übrigens habe ich selbst den Test gemacht, leider haben mich die "Stützstrümpfe" nur behindert und schneller war ich deshalb auch nicht. Nur mein Geldbeutel war leichter.
Davon abgesehen: die Dinger sehen auch Schei... aus !
Aber wer es braucht...

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