Sinn und Zweck des gezielten Höhentrainings von Ausdauersportlern

Sinn und Zweck des gezielten Höhentrainings von Ausdauersportlern

Höhentraining ist vor allem im Profisport eine verbreitete Trainingsmethode. Mit Trainingslagern in großen Höhen soll eine bessere Sauerstoffversorgung erreicht werden. Neue Geräte versprechen eine Simulation eines Höhentrainings auch für zu Hause.

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Finden Olympiaden, Weltmeisterschaften oder andere internationale Top Sportveranstaltungen statt, werden sie von Millionen Fans fast schon erwartet: Weltklasseleistungen in Form von neuen Weltrekorden oder sonstigen persönlichen Spitzenleistungen einzelner Vorzeigeathleten. Es ist nicht immer Blut- oder sonstiges Doping, das hinter diesen Ausnahmeleistungen stehen mag. Man kann diese ungewöhnlichen Zeiten, Höhen oder Weiten durch ein anderes probates Trainingsmittel erreichen: dem Höhentraining, wie man es medial in erster Linie von afrikanischen Weltklasseläufern kennt. Ein Haile Gebrselassie durfte als Kind jeden Tag in seine hochgelegene Schule mehrere Kilometer laufen und das in gebirgigem Gelände. So war es in Verbindung mit seinem außergewöhnlichem Lauftalent bereits vorprogrammiert, dass er derzeit sowohl die Weltrekorde in der 10 km-Distanz als auch über die Marathonstrecke hält. Das ist unter anderem auch auf die langjährig einwirkenden Effekte seines Lauftrainings in der Höhe zurückzuführen.

Die Methode des Höhentrainings – technische Unterstützung durch das Alto2Lab-System

Das Höhentraining hat sich im Leistungssport als wirksame Trainingsmethode etabliert. Zuerst müssen sich Sportler an den Aufenthalt in der Höhe gewöhnen. Das dauert gewöhnlich ein paar Tage. Danach kann das etablierte und persönliche Trainingsprogramm aus Normalbedingungen durchgeführt werden. Das liegt mitunter auch daran, dass der verringerte Partialdruck des Sauerstoffs die angestrebte bzw. vorgegebene Belastungsgrenze des Sportlers nicht erreichen lässt.

Dieser Eingewöhnungsprozess könnte nach sportmedizinischer Sicht auch in der Weise durchgeführt werden, dass man auf Normalhöhe trainiert und sich ansonsten hauptsächlich in größeren Höhen aufhält und schläft. Dadurch können die negativen Auswirkungen des Höhentrainings umgangen werden. Der Anpassungsprozess kann mitunter bis zu drei Wochen oder länger benötigen. Aufgrund dessen dauern Höhentrainingsaufenthalte in der Regel länger, um entsprechende positive Veränderungen bei der Herz-Lungen-Kreislaufkapazität zu erreichen.

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Es gibt 4 Kommentare

euheetoj schrieb am 18.02.12 um 10:54
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aptekata schrieb am 27.04.11 um 16:52
bhzvvsmgszg schrieb am 31.03.11 um 03:53
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