Nachdem wir euch in der ersten Ausgabe des Crossover Hoops Camps eine Anleitung für ein saisonvorbereitendes Konditionstraining gegeben haben, wollen wir euch in diesem Artikel eine Trainingseinheit näher bringen, die sowohl konditionelle Elemente als auch einige technische Grundlagen beinhaltet.
Das Aufwärmen: modern oder klassisch?
Ein gutes Aufwärmtraining bildet die Grundlage jeder unserer Trainingseinheiten. Ohne dass man die Muskeln auf Betriebstemperatur bringt, geht im Crossover Hoops Camp gar nichts. Wärmt man sich nicht richtig auf, so ist die Verletzungsgefahr in der Regel deutlich höher als mit warmen Muskelpaketen.
Für ein gutes Aufwärmtraining gibt es zahlreiche Varianten, von denen wir euch in diesem Artikel zwei vorstellen wollen. Zum einen ein klassisches Programm zum anderen ein modernes, welches auch oftmals im Jugendbereich eingesetzt wird.
Insgesamt sollten für diese Phase des Trainings knapp 20 bis 25 Minuten eingeplant werden.
Der Klassiker
Unser klassisches Aufwärmprogramm beginnt mit einfachen Korblegern. Dazu teilt sich die Mannschaft in zwei Gruppen auf und stellt sich links und rechts von der Mittellinie auf. Zwei Bälle sind entweder auf der linken oder rechten Seite bei den ersten beiden Spielern. Der erste Spieler dribbelt in Richtung des Korbes und legt den Ball (je nach Seite) mit rechts oder links in den Korb. Will man das Aufwärmen auch unter technischen Gesichtspunkten machen, empfiehlt es sich besonders darauf zu achten, auf der linken Seite die Korbleger mit der linken Hand auszuführen, ebenso auf der Gegenseite mit der rechten Hand.
Der Spieler auf der gegenüberliegenden Seite ohne Ball geht nach dem Korbleger zum Korb und holt sich den Rebound. Der Ball wird dann wieder auf die gegenüberliegende Seite zum ersten Spieler ohne Ball gepasst. Auf dieser Seite stellt sich der „Rebounder“ dann an, so dass er in der nächsten Runde selbst den Korbleger ausführt. Übungsdauer: ca. 3-4 Minuten pro Seite.
Beim nächsten Teil der Übung ändert sich eigentlich nicht viel. Die Aufstellung bleibt wie bei der ersten Übung. Der einzige Unterschied: Der Spieler mit Ball spielt den Ball auf die gegenüberliegende Seite und bekommt einen Pass in den Lauf, den er wie zuvor mit einem Korbleger abschließt. Alle Spieler sollten darauf achten, dass die Pässe präzise ankommen. Übungsdauer: ca. 3-4 Minuten pro Seite.
Der dritte Teil des klassischen Aufwärmprogramms baut wieder auf dem vorherigen auf. Die Aufstellung bleibt identisch, ebenso wie das Passspiel. Anstatt jedoch mit einem Korbleger abzuschließen geht der ballführende Spieler nach seinem Pass in den Low Post wo er ausserhalb der Zone den Ball bekommt und mit einem Sprungwurf abschliesst. Übungsdauer: ca. 3-4 Minuten pro Seite.
Wichtig: Das Aufwärmtraining sollte mit niedriger bis mittlerer Intensität erfolgen. Gibt man gleich Vollgas, so steigt die Verletzungsgefahr.
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