Zu wenig Winter? - Das Mountainboard sorgt für Abhilfe
Was macht man als Snowboarder im Sommer? Diese Frage stellte man sich in den USA Anfang der 90er Jahre – und fand darauf auch eine Antwort: das Mountainboard. Optisch ähnelt es einem Skateboard mit viel zu großen Reifen. Die sind auch nötig, denn temporeich und mit vielen Sprüngen geht es den Hang hinab.
Weil der Winter für Snowboarder in der Regel immer zu kurz ist, stellt das Mountainboard eine gute Alternative für den Sommer da. Das Funsportgerät, auch Allterrainboard genannt, entstand als Mischung zwischen Snow- und Skateboard. Der Name verdeutlicht schon, dass es mit dem Board möglich ist, auf fast allen Untergründen zu fahren.
Die Bestandteile des Mountainboards
Im Wesentlichen besteht ein Board aus Deck, Achsen, Rädern und Bindung. Das Deck ist die Basis des Boards, auf ihm steht der Fahrer. Von der Größe her liegt es zwischen dem Snow- und dem Skateboard, allerdings ist es erheblich stabiler als das Deck eines Skateboards, da Holz, Glasfaser und andere Kunststoffe verarbeitet sind.
Auf dem Deck sind auch die Bindungen montiert. Sie geben dem Fahrer Halt auf dem Board. Zwei Arten von Bindungen gibt es. Einerseits solche, mit denen man fest mit dem Board verbunden ist, andererseits solche, die aus steifen Schlaufen bestehen, in die die Füße nur hinein geschoben werden. Somit ist der Fuß nach oben fixiert, der Fahrer kann aber trotzdem seitlich abspringen.
Die Achsen und Reifen stellen eine weitere Besonderheit zum herkömmlichen Skateboard dar. Die Achsen sind verlängert, so dass die Reifen neben dem Mountainboard angebracht sind. Dadurch liegt der Schwerpunkt sehr niedrig und das Board wird, von den Fahreigenschaften her, wesentlich stabiler. Die luftbereiften Räder gibt es mit verschiedenen Profilen, je nach Untergrund werden sie mit bis zu 2,5 Bar aufgepumpt.
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