Mountainboarding - Die vier Disziplinen

Die vier Disziplinen
Hauptsächlich über das Internet breitete sich der Sport bis nach Europa aus und wird mittlerweile auch wettkampfmäßig betrieben. Dabei unterscheidet man vier verschiedene Disziplinen. Ähnlich wie beim Snowboarden wird „Downhill“, „Boarder-X“ und „Freestyle“ gefahren. Zusätzlich betreibt ein Großteil der Mountainboarder auch Kiteboarding.

Downhill ist die ursprünglichste Art des Mountainboardings. Es ist dem alpinen Snowboarden sehr ähnlich, da man den Hang hinab fährt und diverse Sprünge über Schanzen (Kicker) und sonstige Hindernisse zu meistern hat.

Beim Boarder-X stehen sich mindestens zwei Fahrer auf einem Kurs gegenüber. Sie treten im K.O.-System gegeneinander an, wodurch Spannung bis zum letzten Meter garantiert ist. Hier kommt es häufiger zu Körperkontakt und Stürzen – an engen Stellen eines Parcours geht es schon mal härter zwischen den Fahrern zu.

Der Freestyle kommt aus dem Skateboard-Bereich. Halfpipes, Rampen und andere Hindernisse werden in einen Lauf, in dem der Fahrer verschiedene Tricks und Sprünge macht, mit einbezogen.

Das Kiteboarding wird ebenfalls mit dem Mountainboard betrieben. Man wird von Lenkmatten (Drachen) gezogen und kann bei ausreichendem Wind meterhohe und -weite Sprünge machen. Es ist die Landvariante des bekannten Kitesurfens.

In Deutschland gibt es einen der besten Mountainboard-Parks

Auch in Deutschland gibt es einen Park, in dem man verschiedene Mountainboard-Strecken vorfindet. Er liegt in Winterberg, ist über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und bei den Cracks der Szene überaus beliebt. Er gilt als einer der besten Kurse weltweit. Hier kann man mit dem geländetauglichen Skateboard auf insgesamt fünf Strecken den Berg herunter rasen, sich in die Kurven legen und viele Airs wagen. Mit dem Skilift geht es anschließend wieder bequem zum Startpunkt hinauf.

Doch auch Anfänger finden hier genügend Platz zum Üben. Und für Anfänger hat das Mountainboard übrigens noch eine Besonderheit zu bieten: Man kann eine Bremse am Board montieren, um die Geschwindigkeit anfangs zu regulieren. Nach genügend Stunden auf dem Funsportgerät baut man diese aber garantiert ab.
Derk Hoberg


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Es gibt einen Kommentar

David S. schrieb am 17.08.09 um 13:15
David S.
kann ich nur bestätigen
ist echt sehr lustig ein freund von mir hat es
man sollte allerdings auf die qualität achten ...
ansonsten sehr real dem snb bis aufs bremsen natürlich ^^

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