Ski Cross ist eine relativ junge Extremsportart, die in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt hat. Entstanden ist sie unter dem Vorbild „Boardercross“ Mitte der 90er Jahre in Nordamerika. Jeweils vier Skifahrer gleichzeitig treten bei dieser Freestyle-Disziplin auf einem mit Sprüngen, Wellen, (Steilwand-) Kurven und Richtungstoren versehenen Kurs gegeneinander an. Der Start beim Ski Cross erfolgt aus dem sogenannten „Startgate“ – eine Anlage, bei der ähnlich wie bei BMX- Rennen auf Kommando eine Klappe fällt und die Teilnehmer nebeneinander auf die Strecke gehen. Gewertet wird im KO-System, die beiden Erstplatzierten (nach Reihenfolge des Zieleinlaufes) steigen in die nächste Runde auf. 32 Herren und 16 Damen treten im KO-Finale an.
Herren und Damen fahren beim Ski Cross auf derselben Strecke, aber natürlich in getrennten Wertungen. Der Körperkontakt zwischen den vier Kontrahenten auf der Strecke ist erlaubt und besonders in der Startphase oft nicht zu vermeiden. Aktionen wie Festhalten, Schubsen oder Schlagen sind jedoch verboten. Werden sie erkannt, erfolgt eine Disqualifikation des betreffenden Läufers.
Material im Ski Cross
Gefahren wird im Ski Cross mit Riesenslalom-Rennski (Herren ca. 190-195cm Länge, Damen 180-185cm), die sich je nach Ski-Firma lediglich im Design von denen der alpinen Elite unterscheiden. Die Skischuhe sind meist etwas weicher im Flex, damit die vielen Sprünge gut abgefedert werden können. Bei den Stöcken verwenden die Rennfahrer oft spezielle Schlaufen, damit sie am Startgate nicht einfädeln und hängen bleiben. Helm und Rückenprotektor sind aus Sicherheitsgründen Pflicht. Ansonsten können sich die Ski Crosser kaum schützen. Außer durch eine angemessene Fahrweise und Sturzvermeidung!
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