Warum Deutschland bei der WM (eigentlich) chancenlos ist
Es dauert keine vier Monate mehr, dann rollt der Ball bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Deutschland zählt nach Meinung vieler Experten zum Favoritenkreis. Wirft man aber einen Blick auf die WM-Historie, kann sich die DFB-Elf die Reise nach Südafrika eigentlich sparen.
Wer gerne Fußballwetten abschließt, sollte jetzt aufpassen: Sehr viel spricht für Brasilien als kommenden Weltmeister. Zugegeben, die Selecao zählt zwar aufgrund ihrer traditionell stark besetzten Mannschaft immer zum Favoritenkreis, doch Kaka & Co. haben noch einen weiteren Trumpf in der Hinterhand: die statistische Wahrscheinlichkeit.
Die Kontinentalregel: Fluch der Historie?
Seit 1930 werden WM-Endrunden ausgetragen. In diesem Jahr messen sich in Südafrika bereits zum 19. Mal die besten Nationalteams der Welt. Aus den 18 vorangegangenen Auflagen kann man so etwas eine historische Wahrscheinlichkeit ableiten.
Denn Fakt ist, dass der WM-Titel seit 1962 immer im Wechsel an ein Team aus Südamerika und Europa gegangen ist. Da Italien die WM 2006 gewinnen konnte, wäre demnach nun wieder ein südamerikanisches Team an der Reihe. Schlechte Nachrichten also für Deutschland, Spanien und die anderen Mit-Favoriten aus Europa.
Fakt ist außerdem, dass 16 der bisherigen 18 Weltmeister den Titel auf „ihrem“ Kontinent gewonnen haben. Lediglich zweimal wurde diese Regel bislang durchbrochen – nämlich von besagten Brasilianern: 1958 in Schweden und 2002 in Japan/Südkorea konnten sie jeweils fernab der Heimat den Titel gewinnen.
Erstes Turnier auf dem schwarzen Kontinent - Hoffnungsschimmer für die Afrikaner?
Allerdings kann man die Statistik auch immer von zwei Seiten betrachten: Der Fakt, dass der Weltmeister 16mal vom Kontinent des Gastgeberlandes stammte, sollte zumindest Südafrika, Ghana, Algerien, Nigeria, Kamerun und der Elfenbeinküste Mut machen. Alle anderen sollten trotzdem nach Südafrika fahren – eine WM an der nur Brasilien und die Afrikaner teilnehmen, weil alle anderen glauben chancenlos zu sein, wäre nicht einmal im Interesse der FIFA – und einfach versuchen, die Statistik zu widerlegen.
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Es gibt 10 Kommentare
| seroedybh schrieb am 24.12.11 um 11:57 |
| gqvfzywe schrieb am 22.12.11 um 11:19 |
| Hayle schrieb am 21.12.11 um 06:56 |
| yowzamana schrieb am 21.04.11 um 19:15 |
| NastyDeG schrieb am 13.04.11 um 06:14 |
| qtyfve schrieb am 29.03.11 um 21:07 |
| Manfred Nüscheler schrieb am 15.02.10 um 00:13 |
| Thorsten L. schrieb am 13.02.10 um 17:39 |
Wenn unser Team die Vorrunde übersteht und die wird schwer genug, dann haben die gute Chancen das Halbfinale zu erreichen. Aber dazu müsste der Bundes-Löw ein ganz anderes Team als zuletzt auflaufen lassen.
Ich denke da mal an die ehrgeizigen und hungrigen Spieler: z.B. Kroos, Müller, Hummels, Janssen !!!
Zu Hause lassen würde ich hingegen:
z.B. Poldi, Hitzlsberger, Wiese...
Brasilien kommt nicht ins Halbfinale.
Südafrika wird allein schon als Gastgeber 10% mehr Leistung als sonst aus sich rausholen, also Viertel- evt. sogar Halbfinale drin.
Spanien sehe ich allerdings als Topfavorit.
Italien und Frankreich überstehen die Vorrunde nicht.
Wenn für uns alles Top läuft, dann könnte es aus "unserer" Sicht das Finale gegen Spanien geben(hoffentlich nicht schon im Halbfinale) und damit zur Revanche für die EM-Niederlage kommen
Aber wie gesagt erstmal die schwere Vorrunde überstehen...
| Roland K. schrieb am 12.02.10 um 18:03 |
Zu den afrikanischen Vertretern gibts nur soviel zu sagen, solange die vor einer WM immer den Fehler machen und Afrika Cup spielen, solange wird es auch keinen afrikanischen Weltmeister geben!
| Heiko R. schrieb am 11.02.10 um 21:11 |















