Mangelernährung droht / Für Sportler wenig sinnvoll bis gefährlich!

Mangelernährung droht


Eine Gefahr bei der Atkins-Diät ist, eine Mangelversorgung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen. Diese nur in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich zu nehmen, wie Atkins empfiehlt, kann allerdings langfristig kein Weg sein. Robert Atkins selbst verstarb übrigens 2003 im Alter von 72 Jahren. Bei seinem Tod hatte er einen Body-Mass-Index von über 30…

Fazit: Für Sportler wenig sinnvoll bis gefährlich


Atkins beschrieb in seinen Büchern, dass Sport für den Erfolg seiner Diät von essentieller Wichtigkeit sei. Bedenkt man allerdings das mit der Diät einhergehende Vitamin- und Mineralstoffdefizit, wird man schnell feststellen, dass diese Form des Abspeckens vor allem für Ausdauersportler ungeeignet, ja sogar gefährlich ist.

Läufer oder Radrennfahrer etwa verlieren beim Sport wesentlich mehr Mineralstoffe als inaktive Normalbürger. Diese nehmen sie normalerweise durch eine der Belastung angepasste Ernährung wieder auf. Bei der Atkins-Diät würde ihnen also genau das fehlen, was sie für ihren Sport brauchen. Gleiches gilt für die bei Atkins nicht vorgesehenen Kohlenhydrate, die bei Athleten den Großteil der Nahrungszufuhr ausmachen. Sportler wären also schlicht und einfach nicht leistungsfähig – abgesehen davon, dass Cardiosport an sich schon fast wie eine Diät wirkt.

Aber selbst Kraftsportler, auf deren Speiseplan proteinreiche Kost einen relativ großen Teil ausmacht, würden von dieser Form der Diät kaum profitieren. Proteine sind zwar hilfreich beim Aufbau bzw. Erhalt der Muskulatur, aber auch bei ihnen würde sich der Vitaminmangel negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirken.

Marco Heibel

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Es gibt 4 Kommentare

Anonymer Sportler schrieb am 03.04.09 um 10:43
Anonymer Sportler
Naja, wenn er mit 72 Jahren einen BMI von "über 30" hatte, sehe ich darin nichts schlimmes. Laut Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index) gilt ab einem Alter von ca. 64 Jahren ein BMI von 24-29 als Normalgewichtig. Er war also leicht Übergewichtig.

Dabei muss man auch beachten, dass der BMI nun einmal die Zusammensetzung des Körpergewichts und die Statur nicht weiter beachtet. Wenn er also recht Muskulös war, kann ein BMI im Alter von 72 Jahren durchaus gut sein.
Stefanie L. schrieb am 31.03.09 um 14:53
Stefanie L.
Diese Art von "Diät" hört sich für mich nicht nur bedenklich an, sondern auch schädlich für die Gesundheit.
Kohlenhydrate sind lebensnotwendig für den Körper, das wird jeder Arzt bestätigen.
Robert K. schrieb am 02.04.09 um 10:29
Robert K.
Als Sportler halte ich eigentlich überhaupt nichts von der LowCarb-Methode. Ich esse täglich Nudeln, Kartoffeln od. Reis, entweder mit Gemüse, magerem Fleisch (meist Hähnchen od. Pute u. Gehacktes). Allerdings habe ich festgestellt, dass es durchaus effektiv ist, wenn ich Abends noch Appetit habe, 2-3 Äpfel zu essen, da das enthaltene Pektin das Hungergefühl stillt. Auch ein Stück Käse tut es. In der allergrößten Not isst man den Käse auch ohne Brot.
Benny S. schrieb am 01.04.09 um 08:23
Benny S.
Naja naja in einigen Punkten leider etwas einseitig.Alkohol ist auch nach Atkins der Feind, h�rt sich im Artikel leider so an als w�re Alkohol als Fl�ssigkeitspender OK!Die Lesitungsf�kigkeit ist nach einer Eingew�hnungsphase sehr gut gegeben einige Athleten berichten unter LowCarb und oder Atkins sogar von einer verbesserten Leistungsf�higkeit auch im Ausdauerbereich.Und die Gesundheitsprobleme halten sich durch Supplemente in Grenzen,obwohl diese Gefahren nat�rlich wie bei allen Radikalen und einseitigen Ern�hrungsformen bestehen.
Ausserdem bleibt Atkins ja auf dauer nicht so eingeschr�nkt wie in den ersten Phasen und erlaubt sp�ter auch ( nat�rlich in begrenzten Mengen , sowie an Ladetagen) Carbs.
Mein Fazit:Sicher nicht f�r jeden Menschen das richtige ( ich selbst finde es einfach nur Anstrengend aber richtig durchgef�hrt durchaus Effektiv auch ohne gesundheitliche Sch�den.

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