Die Blutgruppendiät: Auf den Spuren der Evolution
Jeder Mensch ist anders. Darum funktionieren verschiedene Diät-Konzepte bei Menschen auch unterschiedlich gut. Bei der umstrittenen Blutgruppendiät wird versucht, zumindest anhand der Blutgruppe individuelle Faktoren zu berücksichtigen - allerdings mit zweifelhaftem Erfolg.
Ob einem Vampir verschiedene Blutgruppen der Menschen unterschiedlich gut schmecken, weiß niemand. Der amerikanische Naturheilkundler Peter J. D´Adamo (nicht verwechseln mit Weichzeichenporno-Regisseur Joe D´Amato) hat dagegen ein Diät-Konzept entwickelt, das auf die unterschiedlichen Blutgruppen eingeht. Er geht davon aus, dass die Menschen je nach Blutgruppe Nahrung unterschiedlich verarbeiten. Darum muss eine gesunde Ernährung auch entsprechend abgestimmt sein.
Falsche Ernährung verursacht Krankheiten
Dass die Menschen Nahrung unterschiedlich gut verwerten, soll an bestimmten komplexen Glykoproteinen in der Nahrung liegen. Diese so genannten „Lektine“ sollen bestimmten Merkmalen der entsprechenden Blutgruppe ähneln. Treffen Lektine auf die „falsche“ Blutgruppe, kann es zu einer Verklumpung der Antigene im Blut kommen. Das besagt zumindest D´Adamo Theorie. Durch die Verklumpung der Antigene aufgrund einer falschen Ernährung können langfristig Krankheiten entstehen.
Die Ernährung sollte laut D´Adamo also auf die Blutgruppe abgestimmt sein. Dadurch könne man immunologische Stressreaktionen vermeiden. So ernährt man sich nicht nur gesund, sondern kann sogar schlimmen Krankheiten wie Krebs vorbeugen, sie heilen und das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Isst man die „richtigen“ Lebensmittel, bleibt man gesund und nimmt sogar ab.
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... aber schon interessant auf welche Theorien man kommen kann wenn man lange genug überlegt... oder hatte der gute Herr Adamos nur eine Idee bei einem Glas Wein zu viel?



