Mit sieben und vier Muskelgruppen?
Progressive Muskelrelaxation mit sieben Muskelgruppen:
1. Rechte Hand, Unterarm und Oberarm
2. Linke Hand, Unterarm und Oberarm
3. Stirn, Wangenpartie, Nase und Kiefer
4. Nacken und Hals
5. Brust, Schultern, Rücken, Bauch-, Gesäß- und Beckenbodenmuskulatur
6. Rechter Oberschenkel, Unterschenkel und Fuß
7. Linker Oberschenkel, Unterschenkel und Fuß
Progressive Muskelrelaxation mit vier Muskelgruppen:
1. Beide Hände, Unterarme und Oberarme
2. Gesichts- und Nackenmuskulatur
3. Brust, Schultern, Rücken, Bauch-, Gesäß- und Beckenbodenmuskulatur
4. Beide Oberschenkel, Unterschenkel und Füße
Entspannung ist nicht immer gleich. Wie sehr man durch die progressive Muskelrelaxation entspannen kann, hängt besonders vom aktuellen emotionalen Zustand ab. Es ist leicht nachvollziehbar, dass man weniger entspannen kann, wenn man gerade gestresst ist. Aber genau dann hilft die Technik, das Stress-Level etwas herunterzufahren. Es ist ebenfalls normal, dass man leicht durch störende Gedanken abgelenkt wird. Wirklich verhindern kann dies wohl niemand. Man kann die störenden Gedanken aber von sich fern halten, indem man an eine ruhige Szenerie denkt.
Jeder kann sich mit der progressiven Muskelrelaxation entspannen. Alter, Geschlecht, Trainingszustand oder die aktuelle Gemütsverfassung spielen keine Rolle. Allerdings sollten akut schmerzende Muskelgruppen nicht angespannt werden. Wenn Muskeln beim Anspannen schmerzen, solltet ihr hier sofort mit der entsprechenden Gruppe aufhören. Lasst diese Muskelgruppen aus oder versucht, die betroffenen Gruppen passiv zu beanspruchen, indem Ihr die Muskeln nur in Gedanken anspannt.
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