Dr. Andreas Degenhardt
Athletik / Tätigkeitsschwerpunkt in der Medizinisch-Dermatologische Kosmetologie (DDA) und Berufsdermatologie (ABD)
Dr. Degenhardt ist Facharzt für Hautkrankheiten und Spezialist für Allergologie und Phlebologie. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Medizinisch-Dermatologischen Kosmetologie (DDA) und in der Berufsdermatologie (ABD). Dr. Degenhardt ist Mitglied bei zahlreichen medizinischen Verbänden, u.a. dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen und der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Dermatologie.
Gefahr aus dem Solarium - Braun aber tot
Gebräunte Haut ist schön. Darum legen sich in jedem Sommer Millionen Menschen an die Strände der Welt, um sich ein ausgiebiges Sonnenbad zu genehmigen. Scheint keine Sonne, bleibt einem nichts übrig, als sich im Solarium zu bräunen. Doch ganz ungefährlich ist das nicht.
Wer schön sein will, muss leiden. Und gebräunte Haut gilt als schön. Das war jedoch nicht immer so: Im Mittelalter etwa galt ein blasser Teint noch als Schönheitsideal. Denn die Bauern mussten auf dem Feld arbeiten und waren der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt, während der Adel im Schloss dem Müßiggang frönen konnte. Also war blasse Haut ein Zeichen von Reichtum, da man andere für sich arbeiten lassen konnte.
Wechselndes Schönheitsideal
Dies änderte sich, als die ersten Menschen in den Sommerurlaub flogen. Wer es sich leisten konnte, machte Urlaub im Süden. Sonnengebräunte Haut wurde zu einem Statussymbol und zum Schönheitsideal schlechthin.
Um einen schönen dunklen Teint zu bekommen, legen sich viele Schönheitsidealisten stundenlang in die Sonne. Dabei achten sie nicht auf die Gefahren, die die gefährliche UV-Strahlung darstellt: Es droht Hautkrebs. Scheint keine Sonne, muss man sich eben unter das Solarium legen. Die Sonnenstudios versprechen mit angeblich hautschonender UV-A-Strahlung eine gefahrlose Bräune. Doch ungefährlich sind auch die UV-A-Strahlen nicht.
Bräune: Abwehrreaktion des Körpers
„Dass sich die Haut dunkel verfärbt, ist eine Abwehrreaktion des Körpers“, erklärt Hautarzt Dr. Andreas Degenhardt. „In der Haut wird dunkles Pigment, so genanntes Melanin produziert. Dadurch versucht sich die Haut vor den UV-Strahlen zu schützen.“ Denn dunkle Haut reflektiert mehr Strahlung als blasse Haut.
Die UV-Strahlung besteht aus mehreren unterschiedlichen Strahlungen. Die UV-C und die UV-B-Strahlung ist eher kurzwellig und wird zum großen Teil von der Ozonschicht gefiltert. Die UV-A-Strahlen sind eher langwellig und werden nicht gefiltert. Im Vergleich zu der kurzwelligen Strahlung, gilt die UV-A-Strahlung als weniger gefährlich. Darum setzten hochwertige Sonnenstudios bei ihren Solarien auch auf diesen Strahlungstyp. Gute Solarien imitieren diese UV-A-Strahlen, während man in minderwertigen Sonnenstudios von UV-B-Strahlen besonnt wird. Doch so unbedenklich wie bisher angenommen, ist auch die UV-A-Strahlung nicht. Außerdem strahlen laut Hautarzt Dr. Degenhardt fast alle Studios neben UV-A auch UV-B Strahlen aus.
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Es gibt 2 Kommentare
| Uli Hopp schrieb am 28.04.09 um 13:37 |
| Lisa H. schrieb am 27.04.09 um 14:39 |














