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(Fußball)
Bei grandiosen Spielern stellt sich immer die Frage: Bleiben sie für längere Zeit in der Bundesliga oder ist diese nur noch ein Sprungbrett für die spätere ganz große Karriere bei Klubs in einer der drei Top-Ligen Europas.
Die Wechselabsichten des Bayern-Stars Ribery deuten darauf hin. Derzeit absolviert er aufgrund einer Verletzung im Knie nur Kurzauftritte beim Bayern-Training, verschwindet nach kurzer Zeit wieder in der Kabine.
Die Gerüchte über einen Wechsel des französischen Ausnahmefußballers verdichten sich. Der deutsche Rekordmeister bleibt allerdings - bisher - bei seinem Nein zu einem Wechsel nach Madrid. Gebetsmühlenartig kommen täglich neue Meldungen der Vereinsoberen, dass Ribery keine Freigabe bekomme. Aber wo ist die Schmerzgrenze? Mit dem was die Madrilenen inzwischen für Ribery geboten haben, ist fähiger Ersatz zu holen. Sollte sich der Franzose tatsächlich ernsthaft verletzen, wäre er keine Verstärkung mehr. Sein Wert für die Bayern sinkt ebenfalls, weil Ribery seinen Kontrakt bei den Bayern nicht verlängern wird.
Ribery will weg
Ribery zieht momentan alle Register, will sogar den Artikel 17 der FIFA-Transferregelungen anwenden. Dieser besagt, dass Spieler vor Vollendung ihres 28. Lebensjahres einen Verein schon ein Jahr vor Vertragsende verlassen dürfen, wenn sie mindestens drei Jahre für den Verein gespielt haben. Das wäre bei Ribery 2010 der Fall. Dann würde die Ablösesumme vom Sportsgerichtshof CAS festgelegt, das wären nach dem realen Marktwert des Spielers etwa 22 Millionen Euro. Folglich wäre ein Verlust des Spielers und zusätzlicher Millionen für die Bayern vorprogrammiert, hatten diese vor zwei Jahren noch 25 Millionen für Ribery an Olympique Marseille überwiesen. Über den Sinn oder besser gesagt Unsinn des Artikels 17 ließe sich an dieser Stelle auch treffend streiten. Die FIFA sollte die Transferregeln so einfach und nachvollziehbar gestalten wie möglich. Ein Transfertheater wie derzeit und absolut übertriebene Ablösesummen können nur dadurch eingedämmt werden.
Lukratives Geschäft
Reals Angebot liegt derzeit bei 55 Milionen Euro, so langsam wird man bei den Bayern ins Grübeln kommen. Die Nadelstiche aus Spanien scheinen Wirkung zu zeigen. Wie sinnvoll ist es bei so einem Angebot, einen unzufriedenen Spieler zu halten. Für die Fans wäre es sicherlich schade wenn ein weiterer Großer die Bühne Bundesliga verlässt. Aus wirtschaftlicher Sicht, kann der FC Bayern eigentlich nicht Nein zu diesem lukrativen Geschäft sagen. Und ob ein unzufriedener Ribery den Bayern weiterhilft – entscheidet selbst!
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