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Warum (Hallen-)Radsport?

06.07.2008
Warum (Hallen-)Radsport?
Foto: keine Quelle wurde angegeben
 

Sportartenspezifische Vergleichsstudie / Online-Fragebogen

MÜNCHEN - (st) Nur sehr wenige Sportbegeisterte interessieren sich für Kunstradfahren, Radball und Radpolo. Eine Massensportart wie Fußball, die Olympischen Spiele oder das Radrennfahren sind eher der Fokus von Interessen. Das hat die Sportwelt vor allem der einseitigen Sportberichterstattung in den Medien zu verdanken.

Diesem Phänomen will David Rummel auf den Grund gehen. Der Student der Sportwissenschaften aus München strebt im Rahmen seine Diplomarbeit eine Studie an, die einen sportartenspezifischen Vergleich zwischen Athletinnen und Athleten, aus ausgewählten Disziplinen durchführt.

"Es geht mir hierbei zum Beispiel um die Fragestellung, wieso ein Sportler eine bestimmte Sportart ausübt – das heißt wieso bevorzugt eine Sportlerin Kunstradfahren, Fußball oder Straßenradfahren? Was also macht die Athletinnen und Athleten aus den jeweiligen Sportarten so besonders?", erklärt der 23-Jährige sein Vorhaben.


Viele Fragen aufgeworfen

Rummel kam dabei mit dem Hallenradsport nur zufällig in Berührung: "Ich muss offen und ehrlich zugeben, dass ich auch erst auf einer einzigen Hallenradsportveranstaltung war, die Böhl-Iggelheim ausgetragen wurde." Er selbst stammt aus dem benachbarten Neustadt an der Weinstraße. "Mein Turnierbesuchdes Pfälzer-Super-Cups hatte sich zufälligerweise ergeben. Von der Sportart Kunstradfahren als solche, hatte ich zuvor noch nie etwas gehört."

Die dargebotenen athletischen Leistungen sowie die Geschicklichkeit hätten ihn aber sehr beeindruckt und gleich zahlreiche Fragen aufgeworfen: "Wie oft und wie lange muss man trainieren bis die Bewegungen so kinderleicht aussehen? Und wieso hatte ich bis zu diesem Tag noch nichts von dieser Sportart gehört oder gesehen?" Recherchen im Internet und in den Medien zeigten ihm dann deutlich, dass Kunstradfahren, Radball sowie Radpolo immer noch mit einem Öffentlichkeitsproblem zu kämpfen haben.


Online-Fragebogen

Für seine Studie wird Rummel demnächst einen Online-Fragebogen präsentieren. "Ich würde mich freuen, wenn sich die Hallenradsportler in meinem wissenschaftlichen Anliegen unterstützen könnten", bittet der Sportstudent um kräftige Unterstützung. Die Beantwortung der Fragen nimmt zirka 20 Minuten in Anspruch.

Über die Details der Studie will Rummel hingegen noch nichts verraten und bittet dafür um Verständnis: "Sonst könnte die Beantwortung der Online-Umfrage beeinflusst werden." Gleichfalls bittet er um Mund-zu-Mund-Propaganda: "An der Umfrage teilnehmen sollen und können natürlich alle aktiven und ehemaligen Athleten, ganz gleich welcher Disziplin, welcher Leistungsklasse und welchen Alters. Zudem habe ich erst wenige Kontakte zu Radrennfahrern."


LINK ZUR UMFRAGE:

http://hrweb.pilodata.de/develop/custom/bw/register2.jsp


Weitere Informationen:
David Rummel
E-Mail: david.rummel@unibw.de
Telefon: 0178/41 48 004



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