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(Handballjugend)
"Die Eurpäer sind die stärksten Gegener und die Spiele werden in den letzten 5 min entschieden" meint Jochen. Na dann viel Erfolg und bringt den Pott Heim.
Der DHB interviewte unseren Kapitän der U19 Handballnationalmannschaft Jochen Geppert kurz vor der Abreise nach Tunesien zur Weltmeisterschaft zu seinen Zielen und Erwartungen beim Turnier.
Jochen Geppert ist Kapitän der A-Jugend-Nationalmannschaft, die am Sonntag nach Tunesien fliegt, wo vom 20. bis 31. Juli die diesjährige Weltmeisterschaft stattfindet. Das Team wird von Klaus-Dieter Petersen und Dr. Christof Armbruster trainiert und gewann im letzten Jahr den Titel des Europameisters. Jochen Geppert beleuchtet im Interview die Ziele und Chancen seiner Mannschaft bei diesem Turnier.
Deine Mannschaft reist als Europameister nach Tunesien. Da ist die Auswahl der ausgegebenen Ziele recht eingeengt oder?
„Stimmt, als amtierender Europameister kann das Ziel nur Weltmeister lauten. Alles andere würde von zu wenig Ehrgeiz zeugen. Wir haben in der Mannschaft dieses Ziel klar ausgegeben, das Wollen erarbeitet und auch den Weg dorthin.“
Die Mannschaft ist nun seit vier Jahren zusammen. Wie würdest du sie im Vergleich zu anderen Teams charakterisieren?
„Was diese Mannschaft auszeichnet, ist ganz klar der Teamgeist und der Zusammenhalt. Natürlich existiert auch bei uns ein echter Konkurrenzkampf, aber jeder hat hier seine feste Rolle, die er im Sinne des Ganzen ausfüllt. Das passt.“
Wo liegen in deinen Augen die Stärken dieses Teams?
„Zum einen darin, das alle 14 Mann im Kader gleich gut sind und wir ohne Leistungsgefälle wechseln können. Andere Nationen mögen vielleicht eine bessere erste Sieben haben, aber in der Breite zählen wir sicher zu den Besten. Zudem verfügen wir über ein Plus, was die taktischen Konzepte betrifft. Das führe ich nicht zuletzt auf die gelungene Zusammenarbeit unseres Trainer-Duos mit Sportwissenschaftlern zurück.“
Durch das Fehlen von Tom Wetzel und Steffen Fäth tun sich im linken Rückraum einige Probleme auf. Wie beabsichtigt ihr die zu lösen?
„Steffen Fäth war beim Gewinn der EM sicherlich unser wichtigster Spieler, aber er ist nun in den WM-Kader der Junioren berufen worden. Mit Benni Prestel und Felix König haben wir aber Spieler, die diese Position einnehmen können, auch wenn sie nicht so eine Fackel wie Fäth im Arm haben. Ich selbst werde auch von der Mitte das eine oder andere Mal nach links rücken. Aber insgesamt müssen wir die Situation im Kollektiv lösen.“
Welche Nationen betrachtest du denn in Tunesien als härteste Widersacher?
„Das sind ganz klar die Europäer - die Dänen, Isländer, Spanier oder Schweden. Schon unser erstes Spiel am Dienstag gegen Norwegen ist ein echter Hammer. Was da von den anderen Kontinenten kommt, vermag ich nicht einzuschätzen. Klar ist, dass viele Spiele erst in den letzten fünf Minuten entschieden werden. Da müssen wir von Anfang an motiviert sein und bis zum Schluss kühlen Kopf bewahren Gelingt uns das, sind wir oben mit dabei.“
Von: CH
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