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(Handballjugend)
Ein zufriedener Petersen sieht der U18-WM vom 20.-31.7.2009 in Tunesien positiv entgegen.
Vom 19. bis zum 22. März nehmen die Jugend-Europameister an einem Turnier in Danzig teil. Gegner werden neben Gastgeber Polen auch Frankreich und Russland sein. „Danach werden wir die Spieler erstmal in Ruhe lassen, damit wir uns im Sommer auf die WM vorbereiten können. Vier Wochen Urlaub und eine Kopfpause müssen einfach drin“, kündigte Petersen an. Trotz der WM sollen die DHB-Talente die Gelegenheit bekommen, sich vor dem Beginn ihrer Juniorenzeit noch einmal zu erholen, „um mit Spaß in diese wichtige Phase ihrer Karriere gehen zu können“. Für den Sommerurlaub hat Petersen im Sinne der Mannschaft deshalb bereits handballfremde, aber sportliche Ideen wie eine Fahrradtour von Magdeburg auf den Brocken.
Letzte Woche fanden auch noch Testspiele gegen den Jugendweltmeister Dänemark statt. Dazu fand ich folgendes:
Erst in der letzten Viertelstunde war Dänemark nicht mehr zu halten. In Skærbæk unterlag die deutsche Jugend-Nationalmannschaft am Sonntag dem Gastgeber mit 23:30 (13:10). Ein dänischer Zwischenspurt entschied die Partie – die Höhe der Niederlage spiegelte jedoch nicht den über weite Strecken ausgeglichenen Spielverlauf wider. In den ersten beiden Vergleichen zwischen Europameister Deutschland und dem unterlegenen Finalisten Dänemark gab es einen 30:23-Erfolg für das DHB-Team sowie eine 27:31-Niederlage. „Das Gesamtfazit ist positiv“, sagte DHB-Trainer Klaus-Dieter Petersen. „Wir können mit dem Jugend-Weltmeister mithalten und haben Dänemark auswärts schlagen können. Und auch wir bringen gute Spieler auf den Markt.“ Beide Mannschaften der Jahrgänge 1990/91 bereiten sich auf die U19-Weltmeisterschaft in Tunesien (20. bis 31. Juli) vor.
Für den Triple-Test gegen Dänemark hatte Petersen verschiedene Ziele ausgegeben: Ein Schwerpunkt war die Arbeit mit der 6:0-Abwehr, die in verschiedenen Formationen gelang. „Da sind die Jungs auf einem guten Weg“, urteilte Petersen. Unterstützt wurde die Abwehr wirkungsvoll durch das starke Torwartgespann Maximilian Bender und Markus Hammerschmidt.
Im Angriff forderte Petersen ein freieres Spiel in den Folgehandlungen anstelle fest vorgegebener taktischer Abläufe. „Das war ungewohnt und teilweise eine riesige Umstellung, ist jedoch im Hinblick auf die individuelle Entwicklung sehr wichtig“, sagte der 340-malige Nationalspieler.
Quelle: dhb.de
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