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© Foto: picture-alliance
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(Leichtathletik)
Gleich vier hochkarätige jamaikanische Sprinter sind nicht in einem vorgeschriebenen Trainingslager des jamaikanischen Verbandes erschienen und aus der Mannschaft geflogen. Unter ihnen ist auch ein Ex-Weltrekordler über 100 Meter.
Der Jamaikanische Leichtathletik-Verband (JAAA) hat nach einem Bericht des „Jamaica Observer“ unter anderem den Ex-100-m-Weltrekordler Asafa Powell und die 100-m-Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser aus dem WM-Aufgebot für Berlin gestrichen. Auch 400-m-Läuferin Sherika Williams und Hürdensprinterin Brigitte Foster Hylton sind suspendiert worden. Alle vier Athleten des Klubs "Maximising Velocity Power" (MVP) sind nicht zum Trainingslager des Verbandes in Herzogenaurach erschienen und hätten somit ihr Startrecht für die WM verloren.
Vor Dopingkontrolle gedrückt?
Der Leichtathletik-Weltverband IAAF legte Wert darauf, dass alle Athleten am Camp teilnehmen. Dort sollten unter anderem auch Blut- und Urintests vorgenommen werden.
Wo sich die Sportler derzeit aufhalten ist nicht ganz klar. Nach Angaben von Powells Agenten Paul Doyle befinde sich der ehemalige Weltrekordler in der Nähe von Florenz, bevor er nach Berlin reisen wollte.
Dopingverdächtige freigesprochen
Währenddessen sind die vier des Dopings verdächtigten jamaikanischen Läufer von ihrer nationalen Anti-Doping Agentur freigesprochen worden. Damit kann das Quartett, zu dem auch Yohan Blake, Trainingspartner von Usain Bolt und Weltranglisten-Fünfter über 100 m (9,93 Sekunden) gehört, in Berlin an den Start gehen.
Ob auch Powell und seine Klubkollegen mit einer Begnadigung rechnen können, ist unklar. Für den Ex-Sprintkönig wird es aber ein Wettlauf mit der Zeit. Schon am Samstag stehen die die Vorläufe für die 100 Meter auf dem Programm.
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