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Foto: keine Quelle wurde angegeben
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(Radrennsport)
6./7.6. und 28./29.6. -- 2 lange Touren waren angesetzt. Non stop Leipzig-Berlin-Leipzig (450km) und Fichtelberg-Kap Arkona/Rügen (601 km)...
Die LE Biketour startete Samstag 19 Uhr am Völkerschlachtdenkmal Leipzig. Es ging recht bald in die Nacht hinein. Alles blieb trocken, Mücken waren nervig und das Kopfsteinpflaster noch mehr. Alles in allem 'ne recht langweilige Tour... immer nur treten und dann mal wieder 'ne Pause, essen, umziehen usw. Nicht wirklich was los gewesen und alles recht flach. Dennoch etwas müde nach Tour, weil ja der Schlaf fehlte. Sonntag war 15 Uhr Ankunft auf dem Marktplatz... wie jedes Jahr war man viel zu früh dran und legte noch 2 Zusatzpasuen ein und wartete darauf, dass die Zeit verging, damit man ja nicht zu früh beim Stadtfest erscheint. Chrissi und ich wurden zwar interviewt, aber die Zeitung hat uns nicht abgedruckt - Sauerei!
Fichkona: Man hatten wir vielleicht 'ne Lust drauf, wieder so 'ne langweilige Tour zu machen und diesmal noch länger. Aber es kam anders. Ein Freund brachte uns zum Fichtelberg, er selbst war im Führungsfahrzeug der schnellsten Gruppe. Chrissi und ich starteten erstmal Gruppe 2 (30-32 km/h), obwohl Gruppe 3 gemeldet (28-30km/h). Ich fiel dann schon nach den ersten 200 km in Gruppe 3 zurück, allein an 'ne Gruppe ranfahren, wenn man mal bissl zurück gefallen ist, ist bei den Geschwindigkeiten einfach nicht drin. Dann begannen meine Nackenschmerzen. Ich wurde von der Physiotherapeutin getaped. Die Crew war ausgesprochen nett, das Essen sehr lecker und die Pausen an den richtigen Stellen (aber auch wieder bissl zu lang). Nach 429km gab ich vor Schmerzen auf, um nach 75 km doch wieder aufs Rad zu steigen. im Schlussfahrzeug wars zu langweilig und ich hoffte einfach, dass die Schmerzen im Nacken sich verdrückten. War zwar nicht so, aber ich kam immerhin vor dem Großteil meiner Gruppe am Kap Arkona an, nachdem ich mit einem weiteren Fahrer zusammen etwas vor fuhr und die andern sich auf den letzten 45km für gemütliches Treten entschieden hatten.
Zieleinlauf, Klatschen und ein Foto. Toll, geschafft. Zurück in den Ort und erstmal im Quartier duschen. Dann war ich noch am Strand und nachmittags begann das gemütliche Zusammensein bei Kuchen und später Roster. Das Fußballfinale verlief zwar nicht so gut, aber wir waren eh zu müde, um uns lange drüber aufzuregen. Man konnte sich prima unterhalten und auch in der Turnhalle im Schlafsack noch herumalbern.
Am nächsten Tag wars wie im Bienenstock, wie kann man nur vor um 5 anfangen sich im Waschraum zu drängen. Okay, es gab nur 6 Waschbecken und 2 Duschen und nicht mal Geschlechter getrennt, aber um 5 ist ganz schön zeitig, wenn man erst nach 6:30 vor der Turnhalle sein soll. Gegen 6:10 bin ich dann auch mal aufgestanden, dabei klingelte der Wecker meines Nebenmannes erst 6:20. Und dann hatten wir noch viel zu viel Zeit. Denn Abfahrt war auch erst 7 Uhr. Die andern fuhren mit Bus zum Fichtelberg zurück und Chrissi und ich wurden im Auto mitgenommen. Geiles Teil, die beiden Jungs ausm Führungsfahrzeig Gruppe 1 nahmen uns zurück mit heim... so sparten wir viel Zeit. Konnten auch bei Mc Donalds Halt machen und später Softeis essen und uns noch kurz sonnen. Und waren bald zurück in Leipzig und plötzlich gar nicht mehr müde.
Fichkona vs. LE Biketour??? Fichkona klarer Sieger!!!!
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