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(Handballjugend)
Der erwartete Sieg gegen Marokko bringt unsere Jungs nahe ans Viertelfinale herran. Dazu muss heute Ägypten besiegt werden. Drücken wir mal kräftig die Daumen.
Problemlos und souverän löste das deutsche A-Jugendteam die Aufgabe gegen Marokko bei der 3. Jugend-Weltmeisterschaft in Tunesien. Das Team von Klaus-Dieter Petersen und Dr. Christof Armbruster ließ den Nordafrikanern beim 37:13 (18:4) nicht die Spur einer Chance. Die Marokkaner verloren nach dem 15:41 gegen Qatar, dem 17:38 gegen Ägypten und dem 11:39 gegen Norwegen auch ihr letztes Vorrundenspiel deutlich. „Die Vorgaben unserer Trainer wurden voll erfüllt, aus einer stabilen Abwehr heraus lange Angriffe zu führen, war das richtige Konzept, und so war die Partie früh entscheiden“, analysierte DHB-Delegationsleiter Georg Clarke. 7:1 führte das DHB-Team nach 10 Minuten, 11:1 nach 17. „Danach ging es allein darum, die Konzentration hoch zu halten“, fügte DHB-Trainer Dr. Christof Armbruster an. „Das ist uns gut gelungen, auch wenn wir in den letzten fünf Spielminuten noch vier Gegentreffer kassierten.“
Erschwerend kam hinzu, dass mit Geppert, Keinath und Prestel drei Spieler unter einem Magen-Darmvirus mit Fieber, Kopfweh und Durchfall litten und gar nicht erst den Weg in die Halle auf sich nehmen konnten. Hendrik Pekeler indes kam mit den gleichen Symptomen nur in den letzten fünf Spielminuten zum Einsatz, „um sich etwas zu bewegen“, so Dr. Christof Armbruster. „Wir alle hoffen, dass morgen im entscheidenden Vorrundenspiel alle Mann wieder bei Kräften und an Bord sind.“
Nach dem gestrigen 34:23-Sieg der Ägypter gegen Qatar kommt es morgen um 17 Uhr (Ortszeit) zum entscheidenden Duell zwischen Ägypten und Deutschland um den zweiten Platz der Gruppe A, der den Einzug ins Viertelfinale bedeutet. Den Norwegern ist der Sprung in die nächste Runde nach drei Siegen (u.a. 36:31 über Ägypten) nicht mehr zu nehmen. „Die Ägypter agieren mit einer sehr offensiven 3:3-Abwehr, auf die sie gegen Norwegen zu spät zurückgegriffen haben, sonst hätten sie den Skandinaviern schon noch gefährlich werden können“, verrät Christof Armbruster. „Der Schlüssel zum Erfolg wird in einer konsequenten Abwehrleistung unserer Mannschaft zu finden sein. Gelingt uns das, dann denke ich, werden wir unter die letzten acht Nationen dieser WM einziehen.“ Durch den heutigen hohen Sieg verbesserte sich das junge DHB-Team auf den 2. Tabellenplatz und würde diese Position morgen auch mit einem Unentschieden verteidigen.
Die deutsche Mannschaft: Maximilian Bender (SG Kronau/Östringen), Nils Dressrüsse (GWD Minden), Robert Wetzel (Bramstedter TS); Alexander Becker (Rhein-Neckar Löwen, 1), Rene Drechsler (Wilhelmshavener HV, 4), Tim Hornke (HSV Hannover, 8), Marco Hüls (SC Magdeburg, 3), Felix König (HBW Balingen, 7), Hendrik Pekeler (THW Kiel), Niklas Ruß (Rhein-Neckar Löwen, 4), Marcel Schliedermann (HSV Hamburg, 4), Johannes Sellin (Füchse Berlin, 6)
Offizielle: Georg Clarke (Delegationsleiter), Klaus-Dieter Petersen (DHB-Trainer), Dr. Christof Armbruster (DHB-Trainer), Uwe Otto (Physiotherapeut), Roland Müller (Physiotherapeut), Dr. Waldemar Mainka (Mannschaftsarzt)
Alle Ergebnisse der WM finden Sie unter www.ihf.info
Von: CH
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