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(Kanu-Rennsport)
Die Tagesblianz (1xGold/ 3xSilber/ 1xBronze) der DKV-Flotte wurde so mit der Goldmedaille der beiden Potsdamer gekrönt, sodass dieses Boot zu den Top-Favoriten für die Saison und die olympischen Spiele gezählt werden kann.
Newcomer mit Grund zur Freude
Doch auch der Newcomer im Einer-Canadier Sebatian Brendel hatte allen Grund sich zu freuen. Nach 500m kam Brendel nur knapp hinter dem Russen Lipkin ins Ziel und bringt sich damit einmal mehr ins Gespräch um die heißbegehrten Olympiatickets. Bei den kommenden Weltcups in Szeged und Duisburg wird es gerade im C1 sehr spannend, wenn Erfahrung gegen Jugend also Dittmer gegen Brendel antreten wird.
Wagner-Augustin holt Silber
Im K1 der Frauen über 500m scheint die Marschroute eindeutiger zu sein. Katrin Wagner-Augustin feierte ebenso wie ihr Vereinskollege Brendel den Gewinn der Silbermedaille und auch hier war der Zieleinlauf vergleichsweise knapp. Mit einem Abstand von nur drei Zehntel Sekunden kam die 3-fache Olympiasiegerin aus Potsdam hinter ihrer langjährigen Konkurretin Katalin Kovacs aus Ungarn ins Ziel.
Erfreuliches Ergebnis für neuen K4
Die dritte Silbermedaille steuerte der neuzusammengesetzte K4 über 1000m der Herren bei. Lutz Altepost, Norman Bröckl, Tortsen Eckbrett und Björn Goldschmidt sind bis jetzt erst wenige gemeinsame Einheiten in diesem Boot zusammen gefahren, daher ist das Ergebnis im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt umso erfreulicher, da sich die vier "großen Jungs" noch finden müssen.
Bronze für Doppelweltmeisterinnen
Für das Goldboot der vergangenen WM in Duisburg Fischer/Reinhardt gab es in Mailand die Bronzemedaille. Der Kajak-Zweier der Damen gilt ebenso aus der Vergangenheit als Medaillengarant, doch bleibt es abzuwarten, ob Nicole Reinhardt in der weiteren Saison sowohl im K4 als auch im K2 starten wird. Bei der Europameisterschaft mußten die beiden Doppelweltmeisterinnen von 2007 noch den Booten aus Ungarn und Finnland den Vortritt lassen.
Spannender Kampf im K1 erwartet
Im K1 der Herren über 500m vertrat der Berliner Thorsten Lubisch die DKV-Flotte und erreichte in einem äußerst engem Rennen den fünften Platz. Auch hier wird es in den nächsten Wochen zu einem spannenden Kampf um das Olympia-Ticket zwischen Lubisch und dem Essener Jonas Ems kommen, der auf die Europameisterschaften verzichtet hatte und sich gezielt auf die beiden anstehenden Welt-Cups vorbereitet.
Gesundheitliche Probleme
Der C2 mit Lück/Holtz mußte die Teilnahme beim Rennen über 500m aufgrund gesundheitlicher Probleme von Thomas Lück absagen. Damit kam es bei der Europameisterschaft noch nicht zum Aufeinandertreffen der beiden Canadier-Zweier Boote, da auch die Olympiasieger von Athen Gille/Wylenzek nicht am Rennen teilnehmen konnten, da Christian Gille aufgrund eines Magen-Darm-Infekts nicht mitreisen konnte.
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