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Was für ein Spiel ! DEG gewinnt knapp , aber verdient !
2:0 Erfolg gegen die Kölner Haie
Nach der knappen Niederlage am Freitag lies man sich die Lust am Eishockey nicht verderben. Im Gegenteil mit 8577 Zuschauern war der Zuschauerzuspruch sogar etwas höher als zur Saisoneröffnung. Zwar fehlte scheinbar die ganz große Derbyeuphorie, doch der Spielverlauf machte schnell klar das Spiele gegen Köln eben keine normalen Ligaspiele sind. Am heutigen Sonntag hatten die DEG Metro Stars dabei das bessere Ende auf ihrer Seite und bezwangen den Erzrivalen aus der Domstadt mit 2:0.
Das Spiel fing auch gleich mit einem Paukenschlag an. Bereits nach wenigen Sekunden musste Hai Christoph Ullmann auf die Strafbank, was den Metro Stars bereits in dieser frühen Phase des Spiels eine Powerplay-Situation einbrachte. Und wer jetzt dachte, eine Strafe gegen den Gegner sei genug, der wurde schnell eines besseren belehrt. Wiederum einige Sekunden später folgte Kamil Piros seinem Teamkollegen auf die Sünderbank, wodurch die Düsseldorfer, wie auch schon gegen Mannheim, die Chance hatten mit zwei Mann mehr zum Torerfolg zu kommen.
Und der lies nicht lange auf sich warten. Mit fünf Stürmer auf dem Eis lies man die Scheibe in der Angriffszone gut laufen, bevor Rob Collins (2. Minute) die Scheibe zur 1:0 Führung in das Gehäuse des Kölner Keepers Frank Doyle hämmerte.
Die DEG Metro Stars waren danach bemüht einen zweiten Treffer folgen zu lassen und es taten sich auch einige gute Chancen auf. Die größte Chance hatte dabei mit Sicherheit Shane Jospeh. Nachdem, Doyle von seinem eigenen Verteidiger unglücklich umgefahren wurde, traf Jospeh nur die nach oben schnellende Fanghand des eigentlich schon geschlagenen Torhüters.
Schlussendlich ging es für die rot-gelben mit der ersten Führung der Saison in die erste Pause, denn den Gästen aus Köln gelang es nicht den Ausgleich zu erzielen. Die Haie hatten zwar auch ihre Chancen, doch immer wenn es gefährlich vor dem Gehäuse von Jamie Storr wurde, war er entweder selbst oder seine Teamkameraden zur Stelle um schlimmeres zu verhindern.
Das zweite Drittel war dann das, war das, was man gemein hin als offenen Schlagabstausch bezeichnet. Bereits nach 30 Sekunden hatte Rob Collins das 2:0 auf dem Schläger, doch er scheiterte erneut an Doyle. Danach stand Jamie Storr dann einige Male im Mittelpunk des Geschehens. Begünstigt durch ein Strafe gegen die Metro Stars, Bradley Tutschek saß auf der Bank, fand der KEC zurück ins Spiel und erzwang reihenweise Großchancen. Doch was für Doyle galt, galt auch für Storr. Er schien unbezwingbar. Das Highlight war dabei seine Großtat, bei der er liegend und ohne Schläger den Ausgleich verhinderte. Und nicht nur in dieser Szene waren es seine Glanzparaden, die die Null stehen ließen. So ging es nach den zwanzig Minuten mit der knappen Führung in die zweite Pause, in der Harold Kreis seinem Team mit Sicherheit noch einmal die letzten taktischen Finessen mit auf dem Weg gegeben hat.
Diese taktische Marschroute schien kontrollierte Defensive zu lauten, was zur Folge hatte, dass sich die Düsseldorfer einem permanenten Dauerbeschuss der Haie ausgesetzt sahen. Zwar gab es für die Metro Stars einige Möglichkeiten bei Kontern das beruhigende 2:0 zu erzielen, doch immer noch galt die Devise, dass Frank Doyle etwas dagegen hatte. So kam es es wie kommen musste. Die Partie blieb spannend bis zur letzten Minute. Erst als Haie-Trainer Doug Mason in der letzen Spielminute seinen Torhüter von Eis nahm, wurde die Partie entschieden. Es war Patrick Reimer, der von seinem Teamkollegen Rob Collins schön bedient wurde, bei 19:19 ins leere Tor zum 2:0 einschob und damit die Düsseldorfer Fans auf den Rängen jubeln lies. Mason ließ nach diesem Treffer seinen Torhüter vom Eis, doch weder das 3:0 noch das 2:1 sollte in den letzten Sekunden noch fallen. Der erste Derbysieg, die ersten drei Punkte der Saison und das verdiente Shut-Out für Jamie Storr waren damit perfekt.
In der Pressekonferenz nach dem Spiel sprach Harold Kreis von einem Spiel mit Play-Off Charakter. Seiner Meinung nach fängt das nächste Derby der beiden Mannschaften (Dienstag 19:30 Uhr bei den Kölner Haien) da an wo die heutige Partie geendet hat, mit einem packenden Kampf um jeden Zentimeter Eis.
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