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(Ski Alpin)
Mit dem abschließenden Slalom der Herren ist am gestrigen Sonntag die Alpine Ski WM in Garmisch-Partenkirchen zu Ende gegangen. Eine WM, geprägt von Verletzungen, Krankheiten, Überraschungen und Enttäuschungen.
Die deutsche Bilanz
Die deutsche Mannschaft war mit großen Erwartungen in die Heim-WM gestartet. Die Bilanz aus allen Wettbewerben: zwei Mal Bronze für die krankheitsgeschwächte Maria Riesch in Abfahrt und Riesenslalom. Doch eine recht enttäuschende Ausbeute. Im Riesenslalom der Damen schafften weder Kathrin Hölzl noch Victoria Rebensburg den Sprung aufs Podest. Und auch im Slalom gingen die Medaillen an andere. Herren-Hoffnung Felix Neureuther verpatze im gestrigen Slalom schon den ersten Lauf. Da wog das Ausscheiden im zweiten Durchgang nicht mehr allzu groß.
Motto: "schnell abhaken"
Aber nicht nur auf der deutschen Seite gab es Enttäuschungen. Auch die österreichischen Herren blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Ein Mal Bronze für Philipp Schoerghofer im Riesenslalom und ein Mal Silber für Hannes Reichelt im Super G. Eine weitere Enttäuschung war Bode Miller, der komplett leer ausging. Ebenso war es für die ambitionierte Lindsay Vonn eher eine WM für der Kategorie: „schnell abhaken“. Die US-Amerikanerin gewann „nur“ Silber in der Abfahrt.
Vorzeitiges WM-Aus
Lindsay Vonn gehörte dann auch zu denjenigen Athleten, die die WM vorzeitig beendet haben beziehungsweise beenden mussten. Nach ihrer Gehirnerschütterung verzichtete sie auf die letzten drei Wettbewerbe. Kathrin Hölzl hatte mit starken Rückenschmerzen zu kämpfen und beendete nach dem Riesenslalom gar ihre Sasion. Am schlimmsten erwischt hat es sicherlich Benjamin Raich, der sich bei seinem Sturz im Teamwettbewerb schwer am linken Knie verletzt hat.
Österreichs Frauen Top
Für die größten Paukenschläge der WM bei den Frauen sorgten die österreichischen Damen. Elisabeth Goergl holte sensationell zwei Mal Gold in Super G und Abfahrt. Außerdem gewann sie mit dem Team die Silbermedaille. Damit ist die 30-Jährige aus Bruck an der Mur erfolgreichste Athletin dieser WM. Neben Goergl überraschte auch Anna Fenninger, die in der Super-Kombination nach ganz oben aufs Podium fuhr. Ein durchaus überraschendes Ergebnis gab es auch im Riesenslalom der Damen mit Tina Maze auf Platz eins, vor Federica Brignone aus Italien und Tessa Worley aus Frankreich.
Überraschungen aus Italien und Kanada
Bei den Männern kaufte Christof Innerhofer seinen Konkurrenten den Schneid ab. Mit Gold im Super G, Silber in der Kombination und Bronze in der Abfahrt holt der Italiener einen kompletten Medaillensatz in die Heimat. Neben ihm überraschte vor allem Eric Guay aus Kanada, der sich die Goldmedaille in der Abfahrt sicherte.
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