Sarah |
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2619 Aufrufe | 06.06.2008 |
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(Fußball) Zu Tanjas Artikel „Favoritensterben bei der EM“.
Erstens ist Deutschland der Topfavorit für viele Fußballexperten sowie die Buchmacher. Und da unsere Nationalmannschaft das Turnier gewinnen wird, kann von Favoritensterben ja wohl nicht die Rede sein. Da ist mir auch egal, wer im Finale geputzt wird…
Es stimmt zwar, dass die Leistungsunterschiede zwischen viel zitierten „so genannten“ Kleinen und Großen nicht mehr so klar sind wie früher, aber Überraschungsmannschaften hat es schon immer gegeben. War ja 1954 in der Schweiz auch nicht anders.
Trotzdem setzen sich die favorisierten Teams noch fast immer durch. Klar bleibt mal Italien in der Gruppenphase stecken oder England qualifiziert sich erst gar nicht, aber dennoch sind unter den letzten Vieren mindestens drei von den Großen. Selbst wenn Griechenland oder Dänemark mal den Titel holen.
Vielleicht fehlen Spieler wie Fabio Cannavaro bei Italien oder Tomas Rosicky bei Tschechien, die jeweiligen Kader können das jedoch kompensieren. Deshalb gehören sie ja auch zu den Großen und haben gute Chancen im Turnier weit zu kommen.
Und gerade an Kroatien und vor allem Rumänien kann ich nun so gar nicht glauben. Die Kroaten haben eine recht stabile Qualifikation gespielt und sich gegen England durchgesetzt. Das hat allerdings in der Regel keine Auswirkungen auf die EM-Endrunde. Außerdem war der Sieg im Rückspiel gegen England doch sehr glücklich.
Den Rumänen kann ich bei allem Optimismus erst recht nicht den Gang ins Viertelfinale zutrauen. Dass sie entweder vor den Niederlanden, Frankreich oder Italien die Gruppenphase beenden ist schon möglich. Vor zwei dieser Teams landen sie hingegen wohl kaum.
Ich denke eher, diesen Sommer sind die Favoriten alle voll da und lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen, wie man so schön sagt. Ein Halbfinale mit vier Topfavoriten ist doch aber auch nicht schlecht, oder? So lange Deutschland am Ende gewinnt.
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