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(Fußball)
Der Fc Bayern gwinnt 2:0 gegen Leverkusen und ist nun seit 13 Spielen ungeschlagen
Der FC Bayern hält weiter Kurs Richtung Herbstmeisterschaft. Am 15. Spieltag gewann der Rekordmeister souverän bei Bayer Leverkusen mit 2:0 (0:0) und ist nun schon seit 13 Pflichtspielen hintereinander ungeschlagen. Dank des fünften Auswärtserfolges verbesserte sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Klinsmann auf den zweiten Platz und geht nun mit breiter Brust ins Spitzenspiel am kommenden Freitag gegen Überraschungstabellenführer Hoffenheim.
In einem Spitzenspiel mit wenigen Höhenpunkten mussten die 22.500 Zuschauer in der ausverkauften BayArena bis zur 59. Minute warten, ehe Luca Toni die Bayern mit seinem siebten Saisontreffer in Führung brachte. Miroslav Klose (82.) sorgte in der Schlussphase für die Entscheidung zugunsten der Münchner, die vor allem im zweiten Durchgang eine abgeklärte und meisterliche Leistung boten.
Wie schon im Champions-League-Spiel gegen Steaua Bukarest musste Klinsmann auf die angeschlagenen Martin Demichelis (Wade) und Lukas Podolski (Rücken) verzichten. Hinzu gesellten sich Kapitän Mark van Bommel (Grippe) sowie Jörg Butt (Magen-Darm-Grippe), für den kurzfristig Thomas Kraft nach Leverkusen reiste. Für Van Bommel rutschte Andreas Ottl ins zentrale Mittelfeld. Hamit Altintop gehörte nach überstandener Fußverletzung erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder zum Kader.
Beide Mannschaften begannen verhalten, der beiderseitige Respekt voreinander war Gastgebern und Gästen deutlich anzumerken. Leverkusen hatte zwar die größeren Spielanteile, doch die Defensive der Münchner stand sicher und ließ keine Torchancen zu. In der Offensive taten sich die Bayern gegen aggressiv zu Werke gehende Leverkusener zunächst schwer, zumal sich Franck Ribéry bei Ballbesitz meist drei, vier Gegenspielern ausgesetzt sah.
Nach der Anfangsphase erhöhte Leverkusen allmählich den Druck und kam sogleich zu seinen ersten Chancen. Zunächst parierte Michael Rensing einen 20-Meter-Schuss von Patrick Helmes (13.), kurz darauf landete Henriques Kopfball am Lattenkreuz (16.), schließlich traf Helmes (20.) aus halblinker Position nur das Außennetz.
Der FCB fand danach besser ins Spiel, forcierte die Offensive und hielt die Leverkusener damit zunehmend vom eigenen Tor fern. Ein Fernschuss von Vidal (34.) blieb die letzte Möglichkeit der Werkself bis zur Pause. Auf der Gegenseite ging die meiste Torgefahr von Schweinsteiger aus, der mit seinen Schüssen aus der zweiten Reihe zwei Mal an Nationaltorwart Rene Adler scheiterte (21., 45.) oder das Ziel knapp verfehlte (30.).
Gefährlich wurde es für Leverkusen vor allem dann, wenn die Münchner mit schnellen, direkten Kombinationen den Weg nach vorne suchten. Insgesamt agierte der FCB aber zu selten derart zielstrebig, um die Gastgeber in Verlegenheit zu bringen. So blieb es zur Halbzeit beim leistungsgerechten 0:0.
Mit deutlich mehr Schwung als im ersten Durchgang kam der FCB aus der Pause und zwang die Leverkusener nun zunehmend in die Defensive. Es dauerte allerdings bis zu 59. Minute, ehe der Bayern-Anhang erstmals jubeln durfte. Nach punktgenauer Flanke von Zé Roberto traf Toni mit seinem ersten Torschuss per Kopf zur 1:0-Führung.
Klose legt nach
Dieser Treffer schockte Leverkusen und spielte den Bayern in die Karten. Bayer fand nach dem Rückstand keine Mittel, die immer sicherer agierende Hintermannschaft der Münchner in Bedrängnis zu bringen, auf der Gegenseite bekam der FCB zunehmend Platz zum Kontern. Der gerade eingewechselte Borowski (75.), der immer stärker werdende Ribéry (77.) sowie der einsatzfreudige Klose (79.) ließen gleich drei Möglichkeiten zum 2:0 ungenutzt.
Nur zwei Minuten später machte es der Nationalstürmer schließlich besser. Nach Zuspiel von Ribéry traf Klose (82.) mit einem überlegten Schuss von der Strafraumgrenze zur Vorentscheidung. Leverkusen versuchte in der Schlussphase noch einmal, ins Spiel zurückzukommen, doch bis auf eine verunglückte Flanke von Barnetta (87.) und einen Weitschuss von Helmes (89.) sprang nichts Zählbares heraus. Der FC Bayern fuhr seinen neunten Saisonsieg routiniert und souverän nach Hause.
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