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(Eishockey)
Die Stanley Cup Playoffs gehen in die vorletzte Runde.
Nach 82 Spielen in der regulären Saison und circa einem Monat harter Arbeit in zwei K.O.-Runden sind vier von 32 NHL-Teams noch aktiv. Neben den favorisierten Mannschaften aus Detroit und Pittsburgh dürfen sich auch Dallas und Philadelphia noch Hoffungen machen.
Im Osten treffen mit den Pittsburgh Penguins und den Flyers aus Philadelphia zwei völlig unterschiedliche Teams aufeinander. Während die hochtalentierten Penguins in den gesamten Playoffs erst ein Spiel verloren und sich stets auf ihre Youngstars verlassen konnten, hat Philadelphia ihren Erfolg nach einer durchwachsenen Saison hauptsächlich ihrem Kampfgeist zu verdanken.
Pittsburgh hatte sich zunächst mit vier Siegen in vier Spielen gegen den angeschlagenen Vorjahresfinalisten Ottawa Senators durchgesetzt und danach die hochkarätig besetzten New York Rangers um Playoff-Topscorer Jaromir Jagr in fünf Spielen in den Sommerurlaub geschickt.
Die Flyers hingegen lösten gegen die Washington Capitals nach sechs hart umkämpften Partien erst in der Verlängerung des siebten Spiels das Ticket für die zweite Runde, in der das beste Team im Osten, die Montreal Canadiens bereits wartete. Der letzte kanadische Vertreter lag Philadelphia dann aber etwas besser, so dass sie nur im ersten Spiel eine Niederlage kassierten, ehe sie vier Spiele in Folge gewannen.
In der Western Conference stehen die Vorzeichen für ein heißes Duell äußerst gut. Sowohl die Red Wings als auch die Stars gaben sich in den bisherigen Playoffs kaum eine Blöße und konnten ihre jeweiligen Aufgaben souverän bewältigen.
Die beste Mannschaft der Saison, die Detroit Red Wings, hatten wenig Mühe, sich in sechs Spielen gegen Nashville und mit einem Sweep, also vier Siegen in vier Spielen, gegen Colorado zu behaupten. Dabei überraschte vor allem der Schwede Johan Franzen, der mit bisher elf Treffer erfolgreichster Torjäger in den Playoffs ist.
Zu mehr als nur einem Geheimtipp hat sich derweil Detroits Gegner Dallas gemausert. Das Team, dessen reguläre Saison nicht optimal verlaufen war, setzte sich in der ersten Runde in überzeugender Manier in sechs Partien gegen den Titelverteidiger Anaheim durch und ließ auch den starken San Jose Sharks mit den Deutschen Ehrhoff, Goc und Reiss in ebenfalls sechs Spielen vor allem aufgrund starker Torwartleistungen kaum eine Chance.
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