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© Foto: fussball-extreme.de
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(Fußball)
„Chelsea und Spurs wollen Beckham!“ – diese Schlagzeile zierte am vergangenen Wochenende die Titelseite der englischen Wochenzeitung „Mail on Sunday“. Steht auf der Insel tatsächlich eine der größten und spektakulärsten Rückhol-Aktionen im englischen Vereins-Fußball bevor?
Die Gerüchte um eine Beckham-Rückkehr nach England wurden jüngst auch dadurch neu angeheizt, dass der 34-Jährige selbst betont hatte, mit Blick auf die nahende WM in Südafrika spätestens in der Winterpause erneut nach Europa zu wechseln.
“Ich würde alles dafür tun, um an der WM 2010 teilzunehmen. Deshalb mache ich mir definitiv Gedanken über eine Rückkehr nach England”, so “Becks” wörtlich. Wie ernst die Bemühungen von Chelsea um Beckham aber derzeit sind, ist noch nicht klar festzumachen. Bei seinem verlängerten Gastspiel im vergangenen Frühjahr beim AC Milan konnte der Freistoß-Spezialist nur bedingt überzeugen. In insgesamt 18 Serie-A-Spielen schoss Beckham aber immerhin zwei Tore, wobei er noch fünf Mal für seine Mitspieler auflegte.
Der Vertrag bei L. A. Galaxy läuft offiziell noch bis 2012. In seinem ersten Pflichtspiel der neuen MLS-Saison bei den New York Red Bulls (Endstand: 3:1 für L. A.) blieb Beckham jedoch weitestgehend blass. Auf die Frage hin, ob der Wechsel in die Staaten ein Fehler gewesen sei, hatte sich “Becks” unterdessen gegenüber US-Reportern wie folgt geäußert: “Man kann erst darüber befinden, ob es ein Fehler war, wenn es vorbei ist. Und noch ist es nicht vorbei.”
Derweil drohte die Stimmung beim jüngst absolvierten Freundschafts-Kick zwischen L. A. Galaxy und dem AC Milan (2:2) phasenweise zu eskalieren. Die 27.000 Zuschauer im ausverkauften Home Depot Center, der Heimstätte von L. A. Galaxy, schimpften ihren einstigen Superstar als „Betrüger“ und „Übel“. Ein Fan sprang in der Halbzeitpause sogar auf das Spielfeld, nachdem er sich von Beckhams wütenden Gesten provoziert gefühlt hatte. Die Zeichen im „Sunshine-Staat“ der USA stehen auf Sturm – oder deuten vielmehr auf einen endgültigen Abschied von David Beckham hin.
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