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Immer mehr deutsche Olympiateilnehmer bekennen sich zu Menschenrechten und werden bei Olympia demonstrativ ein blau-grünes Bändchen tragen
Breite Front für den Protest: "Sport for Human Rights" erfährt große Resonanz bei deutschen Olympiateilnehmern
Immer mehr deutsche Olympiateilnehmer bekennen sich zu Menschenrechten und werden bei Olympia demonstrativ ein blau-grünes Bändchen tragen
Nachdem die Aktion für Menschenrechte und Pressefreiheit in China auf Europas größtem Sportnetzwerk www.netzathleten.de letzte Woche spontan von deutschen Top-Sportlern, wie z.B. Handballstar Stefan Kretzschmar und dem Olympia-Dritten im Kanu, Stefan Pfannmöller, angestoßen wurde, erfährt die Kampagne nun auch bei der breiten Basis der deutschen Olympiateilnehmern große Unterstützung. Schwimmstars wie z.B. Weltmeisterin Antje Buschschulte, der fünffache Weltmeister Thomas Lurz und Judo- Olympiasiegerin Yvonne Bönisch unterstützen die Aktion. "Ich finde das Anliegen der Aktion wichtig und die Idee super, um den Protest auszudrücken und werde mich ab sofort dafür einsetzen und hoffe, dass mir noch viele folgen", so Bönisch.
"Die Resonanz hat uns schlicht weg überwältigt", so Stefan Pfannmöller, Gründer der netzathleten. "Die Sportler möchten zeigen, dass Sie die Vorgänge Rund um die Menschenrechtsverletzungen in China wirklich berühren und das nicht akzeptieren können und wollen. Genau das möchten sie auch zeigen."
Medaillenfavoriten aus den unterschiedlichsten Sportarten sind dabei: der Olympiazweite im Sportschießen, Christian Lusch, oder Hockey-Weltmeister Tibor Weissenborn werden das blau-grüne Silikonbändchen mit dem Aufdruck „Sport for Human Rights“ während der Spiele tragen. "Boykott halte ich für falsch, Protest aber für richtig und wichtig. Ich kann mir auch gut vorstellen, neben dem Bändchen den Slogan auch auf meinen Hockeyschläger zu tragen." so Weissenborn.
Auch zahlreiche Leichtathleten wie z.B. Kirsten Bolm, Claudia Marx, Christian Reif oder Sebastian Ernst haben sich dem Anliegen angeschlossen.
Doch auch Kritik der Sportler gegenüber den Sportfunktionären wird langsam laut. "Vielfach habe ich bei den Rückmeldungen der Sportler auch Enttäuschung rausgehört, die im Umgang des IOCs bzw. DOSBs mit den Sportlern herrscht. IOC und DOSB sollten sich hinter die Sportler stellen und klare Aussagen treffen“, so Pfannmöller.
Neben den Profis kann auch jeder Freizeitsportler seine Unterstützung für Menschenrechte zeigen, indem er ein Bändchen trägt oder symbolisch für Menschenrechte unterschreibt. Die Bändchen können ab nächster Woche unter www.sportsforhumanrights.com oder bei www.netzathleten.de bestellt werden.
Weitere Informationen und Zitate
Sämtliche Erlöse der Aktion werden Menschenrechtsprojekten von Amnesty International zur Verfügung gestellt. finden Sie im Internet unter www.netzathleten.de und www.sports-for-human-rights.com.
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