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Die Wettkämpfe in Belgrad begannen am Tag nach der Auslieferung von Karadzic. Dem entsprechend hoch waren die Sicherheitsvorkehrung im Schwimmbad am ersten Wettkampftag. Es gab durch die Polizei Sicherheitsüberprüfungen im Zuschauerbereich, nachdem es in den Nächten zuvor zu massiven Ausschreitungen gegen die Auslieferung gab.
Die Wettkämpfe in Belgrad begannen am Tag nach der Auslieferung von Karadzic. Dem entsprechend hoch waren die Sicherheitsvorkehrung im Schwimmbad am ersten Wettkampftag. Es gab durch die Polizei Sicherheitsüberprüfungen im Zuschauerbereich, nachdem es in den Nächten zuvor zu massiven Ausschreitungen gegen die Auslieferung gab.
Die Jugendeuropameisterschaften gaben ein Bild der Hoffnung für die Jugend im Verband, nachdem es am ersten Tag gleich einen Sieg über die 4 x 100m Freistilherrenstaffel gab. Die Staffel in der Besetzung Haßdenteufel, Ax, Schepers und Colupaev gewann für den DSV vor den Teams aus Italien und Russland in einem neuen Europäischem Jugendrekord in der Zeit von 3;19,26 Minuten.
Subtropische Temperaturen in Belgrad
Das Wetter in Belgrad zeigte sich von seiner besten Seite. Es hatte an den ersten beiden Wettkampftagen immer ca. 30˚Celsius, aber dank des DSV hatte unser Trainerteam immerhin einen Rollkragenpullover mit, falls die Temperaturen mal unter 25˚ Celsius sinkt. Aber leider tat es dies nicht und so blieb auch der Pullover in der Tasche. Sicher besser gewesen wäre ein Sonnenhut, sodass man nicht gleich einen Sonnenstich bekommen hätte, wenn man länger als eine Stunde in der Sonne stand, vor allem da der Wettkampf im Freibad stattfand. Aber man kann ja nicht alles haben. Aber so mussten unseren Trainer wenigstens nicht frieren, sondern schön im eigenen Sud braten.
Sieg durch die Färöer Inseln
Am ersten Tag gab es auch schon die erste Sensation auf diesen Meisterschaften. Die Färöer Inseln siegten mit Pal Joensen über die 400m Freistil der Herren in einer Zeit von 3;51,44 Minuten, vor den Schwimmern aus Italien und Großbritannien.
Zweiter Wettkampftag – geht es so weiter
Auch am zweiten Wettkampftag war der DSV gut aufgestellt, den mit Marco Koch hatte man den Schnellsten über die 200m Brust der Herren und auch Troy Arnicke als Fünfter machten Hoffnung auf mehr. Vor allem da Marco Koch gleichzeitig auch einen neuen Deutschen Altersklassenrekord in 2;12,25 Minuten aufstellte.
Vor allem da auch im Halbfinale über die 200m Lagen der Herren, zwei Herren ins Finale gekommen sind. Einer von ihnen ist niemand anderes als der amtierende Juniorenweltmeister über diese Strecke Dimitri Colupaev und der andere Jan-David Schepers.
Im 400m Freistil Finale der Frauen schafften es die beiden DSV Starterinnen Melanie Radicke und Franziska Jansen es auf den 7. und 8. Platz.
Erfreulich ist auch das sich Joel Ax für das 100m Freistil Finale am morgigen Nachmittag qualifizieren konnte, in einer Zeit von 50,74 Sekunden.
Die 4 x 100m Freistilfrauenstaffel in der Besetzung Jansen, Ottke, Kalla und Radicke belegte in 3;47,60 Minuten den zweiten Platz hinter Frankreich.
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