Habt ihr das schon mitbekommen? Finde ich total krass!!!
Am K2 ereignete sich am Freitag ein Drama, als mindestens 22 Bergsteiger verschiedener Expeditionen bei perfekten Wetterverhältnissen über die Apruzzen-Route vom Camp4 zum Gipfel aufbrachen.
Verschiedene Medien berichten über 9 Tote.
Die ersten 2 Toten gabe es, als ein Serbe und ein Pakistanischer Höhenträger versuchten einen anderen Kletterer am Fixseil zu überholen. Dabei stürzte der Serbe und ein Pakistani ab.
Im weiteren Verlauf wurden am Freitagvormittag die Fixseile im Bottleneck durch Eisschlag herausgerissen. Es ist im Augenblick noch unklar, ob zu dieser Zeit Bergsteiger in den Fixseilen am Aufstieg waren. Für alle Gipfelanwärter die das Bottleneck bereits passiert hatten, war damit der sichere Abstieg an den Fixseilen unmöglich geworden. Offenbar hatten die meisten von Ihnen die drohende Gefahr noch nicht erkannt, da am Freitag 20 Uhr Ortszeit noch Bergsteiger auf dem Weg zum Gipfel beobachtet wurden. Hier bahnte sich bereits das Drama an, denn durch die Lange Zeit in der Höhe über 8000m sind die meisten Bergsteiger derart geschwächt, dass ein kontrolierter Abstieg über steiles Absturz-Gelände (Bottleneck hat bis zu 60° Neigung) nahezu unmöglich wird. Trotz des guten Wetters am Freitag und Samstag werden mindestens 9 Bergsteiger vermisst. Sie sind nicht zum Camp 4 zurückgekehrt, bzw. 2 Höhenträger (ein Pakistani und ein nepal. Sherpa) sind bei der Rettung von abgestürzten Bergsteigern ebenfals abgestürzt.
Im Augenblick wird davon ausgegangen, dass einige Bergsteiger oberhalb des Bottlenecks auf ca. 8300m bivakiert haben und sofern sie noch kräftig genug sind, werden sie versuchen einen Abstieg durch das Bottleneck zu finden. Alle Angaben sind im Augenblick noch nicht bestätigt, es ist unbekannt wieviele Bergsteiger biwakiert haben und in welchem körperlichen Zustand diese sind.
Die beiden österreicher Christian Stangl und Thomas Strauß sind am Samstag sicher ins Basislager zurückgekehrt. Auch Sie versuchten am Freitag den Gipfel zu erreichen, wollten aber aufgrund ihrer Kondition später aufbrechen um im Bottleneck nicht in einen "Stau" zu geraten. Sie berichteten im österreichischen Rundfunk, dass die Fixseile ausgerissen waren, konnten aber keine genauen Angaben zu tatsächlich verundlückten Bergsteigern machen..
Am K2 wie auch am Everest werden die Fixseile von lokalen Bergführern und nicht mehr von den Expeditionsteilnehmern selbst eingerichtet. Die Bergsteiger "zahlen" dafür eine Gebühr, bekommen im Gegenzug einen mit Fixseilen in allen schweren Passagen versicherten Berg präsentiert.
Quelle: http://www.everestnews.com, www.noritk2.nl, www.vojvodineanexpedition.net, www.mounteverest.net, http://www.planetmountain.com, http://en.kairn.com