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Zum Sandsack und womit er gefüllt sein sollte, ist ja schon alles gesagt worden. Von mir noch ein Tipp zur Aufhängung, da ich annehme, dass du ihn in deinen Privaträumen anbringen möchtest.
Bei der Aufhängung kann man eigentlich gar nicht stabil genug planen. Vor allem in Altbauten ist das in der Regel ein Problem, da Wände meist nur aus Ziegel gemauert sind. Decken in Altbauten kommen noch weniger in Frage, es sei denn, du hast (oder triffst zufällig) einen Holzbalken.
Am ehesten eignet sich in Altbauten also eine galgenförmige Konstruktion, die du an die Wand anbringen kannst. Die gibt es in unterschiedlichen Ausfertigungen auch zu kaufen. Aber auch da sollte man bei der Befestigung so planen, dass es alle Laien für komplett überdimensioniert halten. Das Problem ist nämlich weniger das Gewicht des Sandsacks (denn das kann man abschätzen) als der Umstand, dass beim Training am Sandsack die Schläge über die Halterung in das Mauerwerk übertragen werden und dort wie eine Schlagbohrmaschine wirken können. Mit dem Ergebnis, dass sich die Dübel lockern und der ganze Mist förmlich aus der Wand bricht.
Oft werden Ketten als Aufhängung mitgeliefert. Ich habe sie später durch Bergsteigerseil ersetzt und damit die Nerven der Nachbarn etwas geschont und ausserdem durch die Elastizität der Seile die Übertragung der Schläge ins Mauerwerk gedämpft. Gummiunterlegscheiben bei den Dübelschrauben sind auch eine gute Idee.
Ich spreche aus Erfahrung, denn mir ist mein Sandsack früher mal aus dem Mauerwerk gebrochen. Im zweiten Anlauf habe ich die Galgenkonstruktion (die eigentlich planmäßig mit drei dicken Dübeln im Mauerwerk halten sollte) nicht mehr direkt an die Wand angebracht, sondern auf eine dicke Multilplex-Platte, die ich zur Wand hin auch noch einmal gedämpft hab. Und die Platte habe ich mit 18 (!) dicken Dübeln an die Wand geschraubt. Das hielt dann!
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