Inlineskaten: Richtig Bremsen ROLLERBLADE
Drei Bremstechniken, die Du als Inlineskater kennen solltest

Inlineskaten: Richtig Bremsen

  • Redaktion
Die Angst, nicht rechtzeitig bremsen zu können – das kennen die meisten Anfänger beim Inlineskaten. Doch mit ein wenig Übung hat man den Dreh schnell raus. Je nach eigenem Sicherheitsempfinden gibt es diese Brems-Varianten.
1. Der Heel-Stop
Für Anfänger ist wohl der Heel-Stop am besten geeignet. Dabei ist ein Bremsklotz an einem der Skates befestigt. Und so geht´s: Tief in die Knie gehen, um das Gleichgewicht besser halten zu können, das Bein mit dem Stopper schiebt sich vor, während man das Gewicht auf die Gegenseite und etwas nach vorn verlagert. Bei einem herkömmlichen Bremsklotzsystem hebt man nun leicht die Fußspitze an, bis der Stopper am Boden greift. Dies kann jedoch ein unsicheres Gefühl vermitteln und die Balance beeinträchtigen. Bei patentierten Bremssystemen wie dem ABT-Bremssystem von Rollerblade beispielsweise bleiben jedoch alle vier Rollen gleichzeitig auf dem Boden, während sich der Stopper eigenständig durch das Vorschieben des Fußes in Richtung Boden bewegt und bremst. Damit behält man die volle Kontrolle über die Skates und kommt sicher zum Stehen.

2. Der T-Stop
Eleganter, aber nicht so effektiv wie der Heel-Stop ist der T-Stop. Das Knie gebeugt und den Oberkörper leicht vorgeneigt wird das Gewicht dabei beim Vorwärtslaufen auf das vordere Bein verlagert. Den unbelasteten Skate dreht man exakt um 90 Grad. Die Innenseiten der Rollen schleifen über den Boden und verlangsamen das Tempo, bis man schließlich zum Stehen kommt. Diese Methode hat den Vorteil, dass während des Bremsens noch leichte Richtungsänderungen möglich sind, allerdings verschleißen die Rollen schneller.

3. Der Stop-Turn
Bei dieser Form des Stoppens darf die Geschwindigkeit nicht zu hoch sein. Der gesamte Ablauf ist mit der Funktion eines Stechzirkels vergleichbar: Der Innenfuß wird fixiert und dreht sich auf der Stelle, der Außenskate wird weit nach außen geführt und beschreibt einen großen Bogen. Unterstützt wird die Bewegung durch ein leichtes Gegendrehen und Vorbeugen des Oberkörpers sowie durch eine abschließende Beugung des bogenäußeren, rechten Beines.

Mit diesen Tipps im Gepäck kann es losgehen! Such Dir am besten für den Anfang eine ebene, asphaltierte Fläche ohne störende Steine oder Autoverkehr. Ein großer Parkplatz außerhalb der Öffnungszeiten eignet sich zum Beispiel ideal als Übungsplatz.

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