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Demnächst im TV

Alpenüberquerung mit Paralympic-Star

  • Redaktion
Demnächst im TV: Peter Schlickenrieders Abenteuer-Reportage „Grenzenlos – Alpenüberquerung mit Paralympicstar Anna Schaffelhuber“.
„Grenzenlos“ ist das neue Filmprojekt des ehemaligen Skilangläufers und Olympia-Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder. In der Doku begleitet er die mehrfache Paralympic-Gewinnerin und Gesamtweltcupsiegerin Anna Schaffelhuber auf einer abenteuerlichen und facettenreichen Alpenüberquerung mit dem Bike. Als wichtigen Aspekt unterstreicht Peter Schlickenrieder dabei auch einmal mehr die Bedeutung von Inklusion im Alltag. Die Reportage wurde exklusiv für die ARD gedreht. Der Sendetermin ist der 29.12.2017 um 12.45 Uhr auf Das Erste.

Mit seiner aktuellen Reportage präsentiert Peter Schlickenrieder die Skiathletin Anna Schaffelhuber, die es durch viel Ehrgeiz und tiefen inneren Willen bis an die Weltspitze im Behindertensport geschafft hat. „In meinem Film möchte ich den Menschen Anna Schaffelhuber von ihrer ganz persönlichen Seite zeigen. Ihre Beweggründe, ihren Antrieb, ihre Motivation. Der Film soll zudem anderen Mut machen, dass man trotz Einschränkungen vieles erreichen kann, was man sich vornimmt. Manchmal dauert es halt etwas länger oder der Weg ist steiniger, aber am Ende wird man für seine Anstrengungen belohnt“ so Peter Schlickenrieder.

Gleichzeitig möchte der ehemalige Skiprofi in seiner Reportage auf die ökologische Bedeutung der Natur und Bergwelt hinweisen. „Nicht jedes größer, teurer, moderner ist wirklich notwendig“, findet er. Nachhaltigkeit habe gerade bei Sport- und Freizeitinfrastruktur eine wichtige Bedeutung und Verantwortung. Der Fernsehzuschauer kommt deshalb auch in den Genuss einer atemberaubenden Berglandschaft, sowie des Flairs der österreichischen und insbesondere der italienischen Lebensweise mit all ihren Facetten.

schlickenrieder schaffelhuber

Inklusion – Ein wichtiges Thema

Peter Schlickenrieder absolvierte bereits verschiedenste Alpenüberquerungen – zu Fuß, mit dem Bike oder per Ski. Doch diese stand in einem ganz besonderen Fokus. „Für mich war der Aspekt „Inklusion“ bei dieser Reportage ein ganz neuer Ansatz, den ich selbst erleben und erfahren wollte, um ein Gespür dafür zu bekommen wie sich das Zusammenspiel unterschiedlicher Voraussetzungen anfühlt. Schnell war mir klar, dass man gerade über gemeinsame Aktivitäten voneinander lernen kann. Gerade der Sport hilft unverkrampft miteinander umzugehen, gemeinsam Erfahrungen und Erlebnisse zu teilen. Durch gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen behandelt man sich wie selbstverständlich sich auf Augenhöhe.
Für mich war die Tour mit Anna Schaffelhuber nicht nur ein unvergessliches Abenteuer, sondern auch eine wichtige Lebenserfahrung.“, berichtet Peter Schlickenreder. „Sie ist eine beeindruckende und bemerkenswerte junge Frau mit unglaublich positiver Ausstrahlung. Ihre Lebensfreude ist einfach ansteckend.“ Anna sieht in ihrer Behinderung keine große Einschränkung. „Für mich ist der Rollstuhl wie meine Beine. Natürlich gibt es einige Dinge, die gehen nicht, aber die meisten Dinge kann ich genauso machen, wie jeder andere auch. Ich denke, es ist auch ein bisschen eine Lebenseinstellung, die entscheidend ist. Mir geht es gut und mich stört der Rollstuhl nicht “, so Anna Schaffelhuber. „Ich finde das Projekt Alpenüberquerung super cool. Das habe ich in der Form noch nie gemacht. Ich probiere zudem gerne neue Sportarten aus.“

Die Tour

Die Alpenüberquerung startet in Garmisch und führt auf der ersten Etappe nach Seefeld in Österreich. Für die Tour benutzen Peter Schlickenrieder und Anna Schaffelhuber Mountainbike bzw. Hand-E-Bike. Weiter geht es über den Alpenhauptkamm am Brenner nach Sterzing. Die dritte Etappe führt von Sterzing nach Tiers. Von dort geht’s am Tag 4 über den höchsten Punkt der Tour, den Passo Pampeago nach Cavalese ins Val di Fiemme (Fleimstal). Weiter zu Wasser wurde kräftig im Wildwasser des Avisio gepadelt, um dann wieder auf dem Rad weiter durch´s Val di Cembra und über das Etschtal zum Lago di Molveno zu strampeln.
Neben der eigentlichen Tour über die Alpen gibt es auch ein bisschen Nervenkitzel zwischendurch. In Val di Fiemme absolviert das Team Schaffelhuber/Schlickenrieder mit ihrem Guide Giovanni eine Wildwassertour. Auf der letzten Etappe vom Lago di Molveno zum Gardasee hat Peter Schlickenrieder einen besonderen Ausflug für den Paralympicsstar vorbereitet: Per Gleitschirm-Tandemflug geht´s zusammen runter ins Tal – eine ganz neue Erfahrung für die Beiden. Nach insgesamt sechs Etappen, fast 9.000 Höhenmetern und 400 Kilometern erreichen die beiden den Zielort Riva del Garda.

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