Die Ergebnisse des 14. Wettkampftages VANOC/COVAN

Die Ergebnisse des 14. Wettkampftages

  • Nils Borgstedt
Im Eishockey-Turnier der Damen wurden in der vergangen Nacht Gold und Silber ausgespielt. Bei den nordischen Kombinieren lassen Wind und Schnee das Springen zu einer Farce geraten und auch im Eiskunstlauf und Freeski wurden Medaillen vergeben.

Die beiden deutschen Medaillen an diesem wettkampftag holten Viktoria Rebensburg, die überraschend Gold im Riesenslalom gewann, und die deutsche Langlaufstaffel der Damen, die sich Silber sicherte.

Gold für Viktoria Rebensburg im Riesenslalom

Silber für deutsche Langlauf-Frauen

 

Nordische Kombination, Herren, Großschanze

Die nordischen Kombinierer gingen gestern von der Großschanze an den Start. Allerdings machten Wind und Wetter den Athleten beim Springen erhebliche Probleme und sorgten für unterschiedlichste Bedingungen. „Das war kein fairer Wettkampf heute“, resümierte Bundetrainer Weinbruch nach dem Wettbewerb. Das DSV-Team blieb erstmals seit 1998 ohne Medaille bei Olympia. Gold gewann Bill Demong aus den USA vor seinem Teamkollegen Johnny Spillane. Bronze sicherte sich der Österreicher Bernhard Gruber.

 

Eiskunstlauf, Damen

Die Südkoranerin Kim Yu-Na hat sich überlegen die Goldmedaille im Eiskunstlauf gesichert. Zweite wurde die Japanerin Mao Asada, Bronze ging an Joannie Rochette aus Kanada. Mit 228,56 Punkten brach Kim ihren eigenen Weltrekord. Sarah Hecken, amtierende deutsche Meisterin aus Mannheim, kam auf den 18. Rang mit 143,94 Punkten.

 

Freeski, Herren Springen

Beim Freeski-Springen der Herren holte Alexej Grischin die erste Goldmedaille für Weißrussland bei Olympischen Winterspielen. Am Cypress Mountain sicherte sich der 30-jährige den ersten Platz vor dem Amerikaner Jeret Peterson und dem Chinesen Liu Zhongging. Der Wettbewerb wurde ohne deutsche Springer ausgetragen. Und eine Überraschung hatte der Wettkampf auch zu bieten. Der derzeit führende im Weltcup, Grischins Teamkollege Anton Kuschnir scheiterte bereits in der Qualifikation.

 

Eishockey, Damen

In einem spannenden Finale setzten sich die Kanadierinnen mit 2:0 gegen die USA durch und verteidigten damit ihren Titel von 2006. Bereits im ersten Drittel hatte das Team von Melody Davidson den Zwei-Tore-Vorsprung herausgeschossen. Die Amerikanerinnen, die in Turin Bronze holten, konnten sich über die Silbermedaille freuen. Konsequenzen könnte es für die Kanadierinnen dennoch geben. Das IOC hat Untersuchungen angekündigt, da die Spielerinnen nach ihrem Sieg mit Bier- und Champagnerflaschen zurück auf das Eis gekommen waren und Zigarren geraucht haben.
Im Spiel um Bronze setzten sich die Finninnen mit 3:2 nach Overtime gegen Schweden durch. Die Schwedinnen hatten in Turin noch die Silbermedaille erkämpft.

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