Hüfner Olympiasiegerin - Bronze für Geisenberger picture alliance

Hüfner Olympiasiegerin - Bronze für Geisenberger

  • Derk Hoberg
Gold und Bronze für das deutsche Rodel-Team. Der Eiskanal von Vancouver entwickelt sich zu einer wahren Goldgrube für die deutschen Rodler. Tatjana Hüfner holte überlegen Gold, Silber ging an die Österreicherin Nina Reithmayer und Bronze an Natalie Geisenberger(München).

Tatjana Hüfner ist erstmals Olympiasiegerin. Die 26-jährige sicherte sich überlegen die Goldmedaille in Vancouver. Stand sie vor vier Jahren in Turin noch im Schatten von Sylke Otto und Sylke Kraushaar, setzte sie sich nun im Whistler Sliding Centre die Krone des Rennrodelns auf.

Die dreifache Weltmeisterin hatte nach den vier Läufen 0,490 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Nina Reithmayer aus Österreich, die die deutsche Phalanx durchbrach.

Damit bescherte die Oberwiesenthalerin dem deutschen Rodel-Team nach dem Erfolg von Felix Loch die zweite Goldmedaille in Vancouver. Seit der Aufnahme in das Olympische Programm, 1964, war es sogar bereits das 27. Gold für deutsche Rennrodler. Eine imposante Bilanz.

Die gebürtige Münchnerin Natalie Geisenberger(+ 0,577s) gewann Bronze, Anke Wischnewski (Annaberg-Buchholz) wurde Fünfte. Damit blieb das Mannschaftsergebnis ein wenig hinter den Erwartungen zurück, schließlich war es das schlechteste Resultat bei Winterspielen seit 16 Jahren im Damenteam. Auch den Weltcupwinter dominierten die drei Deutschen nach Belieben, teilten sich immer die Podestplätze.

Auch die Damen waren auf einer verkürzten Strecke ins Rennen gegangen, starteten vom weiter unten liegenden Junioren Start. Da die Herren aus bekannten Gründen vom Damen-Start losfuhren, mussten die Damen ebenfalls von weiter unter starten, dies besagt eine Regel des Internationalen Rodelverbandes.

Hier geht es zum Medaillenspiegel

 

Ergebnis vom Rennrodeln: Einsitzer Frauen

1. Tatjana Huefner GER GER 2:46,524 m
2. Nina Reithmayer AUT AUT 2:47,014 m
3. Natalie Geisenberger GER GER 2:47,101 m


4. Tatiana Ivanova RUS RUS 2:47,181 m
5. Anke Wischnewski GER GER 2:47,253 m
6. Alexandra Rodionova RUS RUS 2:47,456 m
7. Martina Kocher SUI SUI 2:47,575 m
8. Ewelina Staszulonek POL POL 2:47,621 m
9. Maija Tiruma LAT LAT 2:47,654 m
10. Natalia Khoreva RUS RUS 2:47,984 m
11. Nataliia Yakushenko UKR UKR 2:48,086 m
12. Veronika Halder AUT AUT 2:48,117 m
13. Anna Orlova LAT LAT 2:48,305 m
14. Veronika Sabolova SVK SVK 2:48,542 m
15. Regan Lauscher CAN CAN 2:49,021 m
16. Erin Hamlin USA USA 2:49,108 m
17. Julia Clukey USA USA 2:49,360 m
18. Alex Gough CAN CAN 2:49,391 m
19. Lilia Ludan UKR UKR 2:49,455 m
20. Sandra Gasparini ITA ITA 2:50,002 m
21. Raluca Stramaturaru ROM ROM 2:50,072 m
22. Megan Sweeney USA USA 2:50,215 m
23. Hannah Campbell-Pegg AUS AUS 2:50,222 m
24. Agnese Koklaca LAT LAT 2:50,338 m
25. Meaghan Simister CAN CAN 2:50,470 m
26. Madoka Harada JPN JPN 2:50,480 m
27. Jana Sisajova SVK SVK 2:55,099 m

 

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