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Funsport: Was ist Headis?

  • Franziska Tietjen
Gut ist, was sich durchsetzt. 2010 wurde die Sportart Headis auf der ISPO in der Kategorie Trend mit einem BRANDNEW Award ausgezeichnet. Seitdem werden deutschlandweit Turniere ausgetragen. Was hat es mit dieser Sportart auf sich? Wir erklären, was Headis ist.

Headis ist eine Mischung aus Tischtennis und der Kopfball-Technik – somit wird Headis auch mit Kopfballtischtennis umschrieben. Gespielt wird an einer Tischtennisplatte, der Ball darf, wie der Name des Spiels bereits nahelegt, jedoch nur mit dem Kopf berührt werden.

Headis – Das Equipment

Um Headis spielen zu können, braucht es kein umfangreiches Equipment: Benötigt werden eine Tischtennisplatte und ein spezieller Headis-Ball. Dieser wurde extra für die Anforderungen des Spiels entworfen – mit einem Gewicht von 95 bis 100 Gramm bringt der Gummiball gerade einmal ein Viertel des Gewichts eines Fußballs auf die Waage und ist damit prädestiniert fürs Köpfen. Headis kann sowohl draußen als auch drinnen gespielt werden.

      

Headis – Die Spielregeln

Beim Headis geht man leicht in die Knie, berührt den Ball von unten mit der Stirn und spielt ihn auf diese Weise hin und her. Grundsätzlich gilt: Headis kann mit und ohne Kraft, mit und ohne akrobatische Manöver, mit und ohne Strategie gespielt werden. Das Berühren der Platte ist mit allen Körperteilen erlaubt – wie auch die Direktabnahme des Balles während eines Ballwechsels (Volleykopfball). Dennoch gibt es natürlich ein paar Spielregeln: Nach jedem Volleykopfball muss ein Körperteil den Boden berühren. Damit soll verhindert werden, dass die Spieler auf der Platte liegen bleiben und weiterspielen. Es geht über zwei Gewinnsätze: Ein Satz gilt als gewonnen, wenn ein Spieler zuerst elf Punkte erreicht hat. Haben beide Spieler zehn Punkte erreicht, gewinnt derjenige, der zuerst mit zwei Punkten Vorsprung führt.

 

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