Venice Beach by Barbara Becker – Interview mit Barbara Becker Willich Communications GmbH/ Venice Beach

Venice Beach by Barbara Becker – Interview mit Barbara Becker

  • Maria Poursaiadi
Wir haben in einem Interview mit Barbara Becker über ihre neue Venice Beach Kollektion gesprochen. Sie erzählt uns, wie sie und Venice Beach die Kollektion gemeinsam entworfen haben, was die Sachen können und warum der Allrounderin Vielseitigkeit im Leben und bei der Kollektion so wichtig ist.

Am 16. November diesen Jahres brachte Barbara Becker in Kooperation mit Venice Beach ihre zweite „Venice Beach by Barbara Becker“ Kollektion in die Sportläden. Die Kollektion erschien unter Barbaras Lebensmotto „Change or accept. It’s your choice“ und verleiht damit den einzelnen Stücken auch ihre ganz persönliche Handschrift. Der Stil ist puristisch und gleichzeitig sportlich, elegant und feminin. Ein Schlüsselelement der neuen Kollektion: Edel glänzende Stoffe und Designelemente, durch die ein besonders stilvoller Look erzielt wird. So entsteht ungezwungene, alltagstaugliche Mode, die die Trägerin in allen Situationen perfekt begleitet.

Wir haben mit Barbara Becker über die neue „Venice Beach by Barbara Becker“ Kollektion gesprochen:

netzathleten: Liebe Barbara, zunächst einmal herzliche Gratulation zu Deiner Hochzeit mit Arne Quinze. Wir wünschen Euch beiden eine lange, glückliche Ehe. So viele tolle Ereignisse auf einmal: Am 16. November 2009 kam Deine Kollektion von Venice Beach in den Handel. Wie hast Du diesen modischen Start erlebt?
Barbara Becker: Ein Start war es in dem Sinne ja nicht, denn „Venice Beach by Barbara Becker“ befindet sich mit der aktuellen Kollektion schon in der zweiten Runde! Aber die Arbeit an der Kollektion hat mir natürlich genau so viel Spaß gemacht wie beim ersten Mal.

netzathleten: Wie hast Du bei dieser Kollektion mitgewirkt und was hat Dir dabei besonderen Spaß gemacht?
Barbara Becker: Ich war beim gesamten Entstehungsprozess dabei, vom ersten Entwurf bis zur letzten Anprobe. Ich mag es, immer wieder neue Dinge auszuprobieren. Ich habe zwar früher schon als Designerin gearbeitet, aber Sportmode habe ich gemeinsam mit Venice Beach zum ersten Mal entworfen.

netzathleten: Welche Aspekte waren Dir für die Entwürfe besonders wichtig?
Barbara Becker: Ich finde, dass jegliche Art von Mode, also auch Sportmode, in erster Linie Spaß machen und die Persönlichkeit unterstreichen muss. Und natürlich muss man sich in den Sachen wohl fühlen. Und das Besondere an unserer Kollektion ist, dass sie so vielseitig ist: Sie ist sportlich, hat aber trotzdem klare Lifestyle-Elemente.

netzathleten: Durftest Du die Kollektion als Erste auch tragen und ausprobieren? Was ist das für ein Gefühl, das Ergebnis seiner Design-Arbeit zu sehen und zu tragen?

Barbara Becker: Dieser Augenblick ist unglaublich spannend. Der Moment, in dem man die allerersten Musterteile anprobieren kann, ist mit Sicherheit für jeden Designer etwas ganz Besonderes. Man erlebt ja sozusagen hautnah, wie die eigene Designidee wirkt und wie sie sich anfühlt!

netzathleten: Woraus schöpfst Du Inspiration? Und wusstest Du von Anfang an, wo die Reise mit der Kollektion hingeht?

Barbara Becker: Ja, das war relativ früh klar. Schon zu Beginn der Zusammenarbeit haben das Venice Beach-Team und ich festgestellt, dass wir sehr ähnliche Vorstellungen davon hatten, was wir eigentlich umsetzen wollten: Es geht bei Venice Beach natürlich in erster Linie um Sport, aber eben auch um die Übertragung des Lifestyle-Gedankens in die Welt der Sportmode. Die Inspiration liegt im weitesten Sinne in den 80er Jahren – meiner Zeit! Es sind dieses Mal viele edel glänzende Stoffe enthalten, teilweise mit Metallic-Effekten. Die silberne Jacke „Bal Harbour“ ist eines meiner absoluten Lieblingsstücke.

Barbara Becker - Während des Vernice Beach-Shootings


netzathleten: Du bist in anderen Lebensbereichen eine Allrounderin – engagierte Mama, soziale Helferin und erfolgreiche Geschäftsfrau. Auch bei Deiner Venice Beach-Kollektion hast Du überall mitgewirkt – Du hast entworfen, warst Testimonial und hast als Model vor der Kamera gestanden. Ist das typisch Barbara Becker?
Barbara Becker: Das würde ich schon sagen! Vielseitigkeit ist für mich einfach unwahrscheinlich wichtig. Mich niemals festzulegen, ist Teil meiner Selbstverwirklichung, das zieht sich durch sämtliche Lebensbereiche. Man kann das auch an der Kollektion selbst ablesen, denn multifunktional ist ja auch dort alles – ich selbst trage die Sachen zum Sport, aber auch dann, wenn ich Besorgungen mache oder mich mit Freunden treffe.

netzathleten: Wie wichtig ist Dir die künstlerische Betätigung? Was bedeutet es Dir persönlich, eine eigene Kollektion auf die Beine zu stellen?
Barbara Becker: Künstlerische Gestaltung ist mir enorm wichtig. Ich war ja schon vor der Partnerschaft mit Venice Beach mehrfach als Designerin tätig, aber diesmal passt es ganz besonders gut, weil ich erstmals sowohl mein Fachwissen in Sachen Sport und Fitness als auch mein Know-how als Designerin einfließen lassen konnte.

netzathleten: Wie findet Dein Mann die Kollektion und was sagen die Söhne?
Barbara Becker: Mit den Jungs mache ich ab und zu Sport, wir gehen zum Beispiel gemeinsam Joggen. Beide waren erst einmal schwer beeindruckt, dass ich Sachen anhabe, auf denen mein eigener Name steht...

netzathleten: Barbara, Du bist von Kopf bis Fuß durchtrainiert und machtest auch beim Venice Beach-Shooting eine tolle Figur. Wie hältst Du dich fit?
Barbara Becker: Ich liebe Schwimmen und Joggen und setze ganz stark auf Yoga. Das beeinflusst den Körper positiv, ist gut für die Muskeln, das Gleichgewicht und die Beweglichkeit. Ich kann mir kaum eine effektivere Sportart vorstellen – für mich funktioniert sie jedenfalls ausgezeichnet.

netzathleten: Wie wichtig ist es für Dich, körperlich trainiert und fit zu sein?
Barbara Becker: Ich halte es schon für wichtig, dass man Sport ein Stück weit in sein Leben mit einfließen lässt. Ob das nun durch Yoga, Pilates, Schwimmen oder Joggen geschieht, ist erst einmal zweitrangig. Wenn man sich in seiner Haut unwohl fühlt, dann muss man etwas dagegen tun – ganz egal, für welche Sportart man sich entscheidet.

netzathleten: Du schwimmst gerade auf einer Erfolgswelle durch das Leben, und auch privat klappt alles. Bleiben trotzdem noch Wünsche für die Zukunft offen? Welche?

Barbara Becker: Ob Du es glaubst oder nicht – aber ab und an wünsche ich mir auch einfach ein bisschen Freizeit. Ich genieße es bei all dem Rummel auch, mich einfach mal zurückzuziehen. Dann schlüpfe ich zuhause in Florida in etwas Bequemes und entspanne mich bei einer Runde Yoga – für mich immer noch das beste Rezept zur Erholung!

netzathleten: Barbara, vielen Dank für das Interview und Deine Zeit. Wir wünschen Dir weiterhin alles Gute.

Barbara Becker: Vielen Dank, für Dich ebenfalls.


Das Interview führte Maria Poursaiadi

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