Fahr mir den Mönch! – Rasant downhill mit dem Bergmönch www.bergmönch.com

Fahr mir den Mönch! – Rasant downhill mit dem Bergmönch

  • Maria Poursaiadi
Bei allen Wandersleute, die auf ihrem Bergtrip dem Himmel zu nahe gekommen sind, sorgt ein neues Gefährt mit dem biblischen Namen „Bergmönch“ für einen rasanten Abstieg. Hier erfahrt Ihr mehr über den Ispo Brandnew-Award Gewinner.

Alles was hoch geht, muss auch wieder runter
Was wäre nur die Ruhe ohne einen anständigen Sturm, der all die angesammelte Energie wieder entlädt? Ähnliches muss sich im Kopf des jungen Bergmönch Ingenieurs Thomas Kaiser zugetragen haben, als er auf seiner gemächlichen Bergwanderung endlich am Gipfel angekommen war. Die schöne Aussicht einmal genossen und einige tiefe Atemzüge später wird einem klar, dass man den ganzen Weg auch wieder herunter laufen muss. Wie schön wäre es jetzt ein Mountainbike oder Ähnliches aus dem Rucksack zu zaubern und nach dem relaxten Aufstieg noch einmal den Puls in den Ohren zuhören, während man in einer rasanten Downhill-Fahrt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehrt. Und genau dieses Konzept hat Thomas Kaiser mit dem Bergmönch in die Realität umgesetzt.

Nachdem Thomas sich auf dem Markt nach einem passenden Abstiegsgerät umgesehen und festgestellt hatte, dass ein solches nirgends angeboten wurde, war die Idee geboren, selbst ein solches Gerät zu bauen. Dank seines Maschinenbaustudiums war ihm das nötige Know-how gegeben.

Als Unterstützung kamen ihm die Hochschule Kempten und die SportKreativWerkstatt, ein Kompetenzzentrum für Sportinnovationen in München, zu Hilfe. Thomas arbeitete ein knappes Jahr an der Konstruktion, die den Markt in diesem Bereich vervollständigen sollte.

Was ist der Bergmönch eigentlich?
Kurz gesagt ist der Bergmönch ein Downhill-Bike, das geschickt in ein Rucksack verpackt werden kann. Den Weg hinauf auf den Berg trägt man den Rucksack auf den Rücken. Mit etwa 10 Kilo Gesamtgewicht, ist das Gepäck auch für Frauen leicht tragbar.Am Gipfel angekommen, lässt sich der Bergmönch binnen 3 Minuten entfalten und zum kompletten Fahrrad zusammenstecken.

Jetzt steht einer spannenden Abfahrt nichts mehr im Weg. Man fährt mit dem Bergmönch im Stehen, ähnlich wie bei einem BMX-Fahrrad. Der Rucksackrücken dient dabei als Auflagefläche für Knie und Unterschenkel. Dank der guten Off-Road Tauglichkeit, lässt sich der Bergmönch auf freiem, unebenem Gelände sehr gut lenken. So kommen auch Ungeübte mit dem Bergmönch gut klar.

Auf die Frage, weshalb das Gerät denn überhaupt „Bergmönch“ heißt, antwortet Thomas Kaiser verschmitzt: „Weil man den Berg während der Abfahrt auf den Knien, ähnlich wie ein Mönch beim Beten eben, heruntergefahren kommt!“

Hier gibt es mehr zum Bergmönch. Unten könnt Ihr außerdem noch das coole Image-Video von Bergmönch sehen.


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