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Wie geschmiert - Tipps zur Partnermassage

  • Redaktion
Was gehört zu einem romantischen Abend zu zweit? Ein leckeres Essen, Kerzenlicht, die richtige Musik und natürlich der richtige Partner. Im Idealfall endet der Abend dann im Bett. Ein mögliches Verbindungsglied zwischen Essen und 'Hauptgang' ist die Partnermassage.

Eine erotische Massage ist ein echter Vertrauensbeweis. Um sie genießen zu können, darf man keine Angst vor Intimität haben und muss zu dem Partner absolutes Vertrauen haben. Gerade beim ersten Mal muss daher alles perfekt sein. Denn wenn der Erstversuch in die Binsen geht, bleiben Wiederholungen wohl eher eine Ausnahme. Im Folgenden wird erklärt, worauf Du achten solltest, damit die Premiere nicht gleichzeitig auch die Abschiedsvorstellung wird.

Atmosphäre schaffen

Dunkelheit und Kerzenlicht sind zwar kein Muss, sorgen aber für eine entspannte Atmosphäre. Wer sich von vornherein unwohl fühlt, wird wenig Lust haben, sich an intimen Stellen berühren zu lassen. Um ungestört zu sein, kann es zusätzlich nicht schaden, das Handy mal abzustellen und das Festnetztelefon auszustecken.

Für die Massage solltest Du am besten eine feste Unterlage wählen. Wenn Du Dich für das Bett entscheidest, solltest Du zumindest ein Handtuch unterlegen, damit das Massageöl nicht direkt ins Leintuch und in die Matratze läuft. Nicht ganz unproblematisch ist die Wahl des richtigen Öls, da der Markt unzählige Varianten bietet. Ein guter Duft kann jedoch nie schaden. Du solltest außerdem auf Hautverträglichkeit achten. In jedem Fall solltest Du das Öl zwischen den Händen anwärmen, damit Dein Partner keinen „Kälteschock“ erleidet.

Alles im Griff – Massagetechnik to go

Zur Beruhigung: Um Deinem Partner eine gute Massage zu geben, brauchst Du keine Ausbildung als Masseur. Denn Du verfolgst ja keine medizinischen Ziele. Bei der Partnermassage geht es um Entspannung und Körperkontakt. Zu beachten ist, dass jeder einzelne Massagegriff seine eigene Funktion hat.

Das Streichen dient der allgemeinen Entspannung. Die Hände bewegen sich in weitläufigen Bewegungen über große Hautbereiche wie Rücken oder Bauch. Durch das Kneten der Haut werden mittels Dreh- und Rollbewegungen leichte Verspannungen gelöst. Bei der Drücktechnik übst Du mit den Daumenballen oder den Fingerknöcheln einen leichten, aber konzentrierten Druck aus. Hierdurch werden stärker verspannte Muskelpartien gelockert. Durch rhythmisches Klopfen mit den Außenseiten der Hände oder mit den Fingerspitzen wird die Muskulatur Deines Partners aktiviert.

Umsetzung: Die Zonen des Körpers

Um den Po Deines Partners zu massieren, kniest Du dich am besten neben seine hinteren Oberschenkel. Aus dieser Position heraus kannst du jede Menge Kraft erzeugen. Der Allerwerteste kann einiges vertragen: Kneten, Drücken und Klopfen sind hier angebracht.

Rücken und Wirbelsäule sind die Kernbereiche einer jeden Massage. Hier verlaufen viele Nerven. Dementsprechend treten Verspannungen durch Stress oder körperliche Fehlbelastung an diesen Stellen vermehrt auf. Kreisendes Streichen bietet sich in allen erdenklichen Variationen an. Die parallel zur Wirbelsäule verlaufenden Rumpfstrecker profitieren jedoch am meisten, wenn Du mit deinen Händen vom Nacken zum Steißbein gleitest.

Eine Brustmassage solltest Du am Bauch beginnen. Mit Streichbewegungen arbeitest Du dich über den Brustkorb bis zu den Schlüsselbeinen vor, ehe die Bewegung an den Schultern endet. Anschließend kannst Du mit den Fingerkuppen den Bereich zwischen Brustansatz und Schlüsselbein kreisend massieren. Eine Variante ist das streichende Massieren der (weiblichen) Brust in Form einer 8. Gerade letztere Form der Massage verspricht sinnliche Gefühle. Nicht ohne Grund wird die Brustmassage bei professionellen Massagen ausgespart.

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