Das Spinningbike richtig einstellen Christian Riedel

Das Spinningbike richtig einstellen

  • Christian Riedel
Knieschmerzen, Hüft- und Rückenbeschwerden - die Liste möglicher Probleme ist lang, wenn man falsch auf dem Sattel sitzt. Das gilt natürlich auch für Spinningbikes. Fitness-Trainer Tim Ford erklärt, wie man sein Rad richtig einstellt.

Das Spinningbike einstellen – die Sattelhöhe


„Als erstes stellst Du die Sattelhöhe ein. Dafür muss die Kurbel in der so genannten 6-Uhr-Stellung senkrecht nach unten zeigen. Jetzt stellst Du die Ferse auf das Pedal. Ist Dein Bein dabei gestreckt, ohne dass das Becken zur Seite kippt, stimmt die Sattelhöhe“, sagt Tim Ford.

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Das Spinningbike einstellen – die Sattelposition


„Danach wird die Sattelposition eingestellt. Dazu bringt man die Pedale in eine waagerechte Position. Der Fußballen sollte genau über der Pedalachse sein. Die Sattelposition ist dann optimal, wenn Kniescheibe, Fußballen und Pedalachse auf einer Linie liegen.“

Das Spinningbike einstellen – die Lenkerhöhe


„Die Lenkerhöhe wird in der normalen Fahrposition auf gleiche Höhe wie der Sattel eingestellt. Rückenschonender ist es, wenn Du den Lenker etwas höher einstellst, weil Du Dich dann nicht so stark vorbeugen musst. Sportliche Fahrer können den Lenker auch unterhalb der Sattelhöhe feststellen“, sagt Tim Ford. „Aber aufgrund des fehlenden Luftwiderstandes ist das auf dem Indoorbike natürlich nicht notwendig. Es ist besser, entspannter zu trainieren und dabei den Rücken durch die aufrechtere Haltung zu entlasten.“

Das Spinningbike einstellen – die Sitzposition


Rad-Anfänger haben auch häufig Probleme mit den Handgelenken, was daran liegen könnte, dass sie sich zu stark auf den Lenker abstützen. „Probleme mit den Handgelenken kannst du vermeiden, indem Du in möglichst entspannter Haltung auf dem Rad sitzt und die Arme nicht durchstreckst. Auch die Schultern sollten locker nach unten genommen und nicht angespannt werden“, sagt Tim Ford.

„Der Oberkörper sollte von der Rumpfmuskulatur gestützt werden. Spanne beim Fahren aktiv den Bauch an. Wie beim Biken auf der Straße gilt auch hier: Je ruhiger der Oberkörper, desto besser.“

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