Hirnnahrung – Gesunde Lebensmittel gegen geistigen Abbau istockphoto.com/Spauln

Hirnnahrung – Gesunde Lebensmittel gegen geistigen Abbau

  • Marco Heibel
Durch die Erkrankung des ehemaligen Fußball-Managers Rudi Assauer ist das Thema Demenz in letzter Zeit wieder in den Blickpunkt gerückt. US-amerikanische Forscher behaupten, dass man das Fortschreiten von Alzheimer durch eine Ernährungsweise mit vielen Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen verlangsamen kann.

Morbus Alzheimer ist die am weitesten verbreitete Form der Demenz. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge leiden rund 60 Prozent der Demenzkranken weltweit unter dieser Krankheitsform. Alzheimer macht sich vor allem in einer zunehmenden Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit und damit einhergehend einer gewissen Trägheit und Teilnahmslosigkeit bemerkbar.

Größeres Gehirnvolumen durch Omega-3-Fettsäuren und Vitamine


Eine im US-Fachmagazin „Neurology“ erschienene Studie der Oregon Health and Science University in Portland mit 104 Probanden (Durchschnittsalter 87 Jahre) hat nun gezeigt, dass das Gehirnvolumen im Alter größer ist, wenn die Probanden viele Omega-3-Fettsäuren sowie die Vitamine B, C, D und E im Blut haben. Untermauert wurde diese These dadurch, dass genau diese Probanden auch bei Gedächtnistests besser abschnitten.



Nun kann man den geistigen Abbau natürlich nicht allein durch die „richtige“ Ernährung verhindern. Die US-Forscher unter der Leitung von Gene Bowman gehen aber davon aus, dass unsere Nahrungsgewohnheiten die geistige Leistungsfähigkeit zu rund einem Fünftel beeinflussen. Weitere Faktoren seien Genetik, Bildungsstand, Alter oder Blutdruck.

Die „richtigen“ Lebensmittel für geistige Fitness


Fische, Nüsse, Samen, viele Öle (reich an Omega-3-Fettsäuren) sowie viele Obst und Gemüsesorten (vitaminreich) sind „Hirnnahrung“. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass die genannten Lebensmittel ohnehin zu einer ausgewogenen Ernährungsweise dazu gehören – unabhängig davon, ob man dadurch seine geistige Leistungsfähigkeit im Alter erhält.

Am schlechtesten schnitten in der Studie übrigens die Probanden ab, in deren Blut viele Trans-Fettsäuren gefunden wurden. Transfette stecken vor allem in gehärteten Pflanzenfetten oder Fertiggerichten.

Mehr zum Thema gesunde Ernährung findet Ihr auf www.worldsoffood.de

 

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