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Sportarten
Sportart:                        Inlineskaten (Amateur)
Disziplin, Position, etc.: Speedskaten
Verein: Speedteam-Bodensee e.V.
Ziele: Speedskaten bei Olympia
 
Kurzbeschreibung
Speedskating bei Olympia, ein Traum soll Wirklichkeit werden
Beschreibung

 

Werdet bei uns Mitglied, wenn ihr begeisterte Inlineskater oder Speedskater seid!!! 

Der Traum wird Wirklichkeit. Sollte es am internationalen Skate-Verband liegen, zumindest. "Können wir davon träumen, dann können wir auch daran arbeiten."

Eine neue Identität, eine neue Strategie und ein professionelles Kommunikationskonzept und der 'richtige Mann am richtigen Ort'. Der Vizedirektor der Olympischen Spiele in Turin 2006, Luciano Barra, arbeitet nun für den Internationalen Skateverband (FIRS), um Kontakte mit das IOC zu pflegen und die notwendige Lobbyarbeit zu übernehmen. Dies ist alles Teil und Resultat des Projektes "Rollersports for Olympics by FIRS".

Im Jahr 2009 wird das IOC in Kopenhagen beschliessen, welche Sportarten aus dem Programmen fallen und welche neu aufgenommen werden. Das IOC machte bereits einige Favoriten bekannt. Rollersports ist gut im Rennen. Der Traum beginnt also wieder zu leben. Vor einigen Jahren noch war die Situation ähnlich. Doch damals beschloss das IOC, keine einzige Sportart beizufügen. In jüngster Vergangenheit aber konstatierte der IOC-Präsident, Jacques Rogge, dass die Spiele sexyer und moderner werden müssten. Das war das erste Zeichen. Als das IOC Rollersports dann auch noch auf den ersten Platz setzte, begannen die Glocken bei der FIRS zu läuten. "Das ist unsere Chance."

Ziel des Projektes ist es vor allem, dass die Weltmeisterschaften zu einem perfekten Aushängeschild für den Sport werden. Es wurde ein Kommunikationskonzept aufgestellt, alle Wettkämpfe werden professionell gefilmt und an TV-Sender angeboten. Im Jahr 2008 werden einige IOC-Kongresse stattfinden, wo die FIRS jeweils die Werbetrommel rühren wird. Auch wird ein "Rollerday" organisiert, um "den richtigen Menschen zu zeigen, was möglich ist mit diesem Sport. Auf unserem Weg nach Kopenhagen 2009 wollen wir auf dem Gebiet von Public Relations, der Sichtbarheit und der Promotion hearusstechen", so der FIRS-Präsident Sabatino Aracu. Wir müssen sichtbar sein, und darum müssen wir grösser werden. Mehr nationale Verbände, mehr Mitglieder."

"Dies ist mehr als nur ein Projekt. Das ist ein Lebenstraum, der Wirklichkeit werden kann. Kopenhagen kann uns die Türen für die Olympischen Spiele 2016 öffnen." Es wäre ein Schritt, den der Sport sicher verdienen würde. Alle betroffenen Parteien halten aber noch dem Atem an, hoffend, nicht wieder enttäuscht zu werden.

Sabatino ARACU
FIRS President

Skate-In-Interview:

http://www.speedskating-em.de/uploads/extensions/upload_files/59_280_blog_article_Roller4Olympics.pdf

„Roller for Olympics“ heißt ein neues Projekt, mit dessen Hilfe die FIRS den Traum von Speedskating bei Olympia wahr werden lassen möchte. Das Projekt ist eine professionell aufgezogene Kampagne, mit eigens dafür abgestelltem Personal in der FIRS - Hauptgeschäftsstelle in Rom. Leiter von „Roller for Olympics“ ist Luciano Barra, der bereits als Mitglied des italienischen olympischen Komitees und als Vize-Generaldirektor für die Olympischen Spiele in Turin 2006
tätig war. 2009 wird in Kopenhagen eine IOC-Sitzung stattfinden, bei der das olympische Programm überarbeitet werden soll. Außerdem sollen eventuell neue Sportarten in die Reihe der olympischen Disziplinen aufgenommen werden. Bis dahin gilt es also die Weichen zu stellen, unsere Sportart und ihre Wettkämpfe attraktiver und professioneller zu machen und die Aufmerksamkeit der Medien verstärkt auf das Speedskating zu lenken. Um das Ziel „Olympia“ zu erreichen, bedarf es jedoch der Mithilfe aller Vereine, aller Verbände, aller Veranstalter und natürlich aller Fahrer und Fans. Vielleicht besteht dann tatsächlich eine Chance, dass dieses Projekt erreicht, was andere noch nicht erreicht haben: Dass unsere Sportler mit einmarschieren bei einer Eröffnungsfeier – vielleicht schon bei den Sommerspielen 2016.

Roller for Olympics

http://www.rollersports.org/editorial.asp?load=526189412A000&show=9 

Deutscher Olympischer Sportbund ( http://www.dosb.de/de/ )

http://www.dosb.de/de/leistungssport/spitzensport-news/detail/news/kooperationsvertrag_zwischen_eisschnelllaeufern_und_inline_speedskatern/6400/nb/9/cHash/5765db7120/ 
Kooperationsvertrag zwischen Eisschnellläufern und Inline-Speedskatern

19.03.2008
Einen Kooperationsvertrag haben die Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft (DESG) und die Deutsche Rollsport- und Inline Verband (DRIV) für die Zusammenarbeit in den Bereichen Eisschnelllauf und Inline-Speedskating abgeschlossen.

Hintergrund dieser Vereinbarung ist die Förderung der beiden Sportarten, deren Bewegungsabläufe sich ähneln. „Wir wollen Synergien nutzen, mögliche duale Karrieren von Sportlern in der Planung zu optimieren und die finanziellen Mittel im Rahmen optimierter Zusammenarbeit schonend einzusetzen“, begründeten Gerd Heinze als Präsident der DESG und Harro Strucksberg als Präsident des DRIV ihre Unterschriften unter den Vertrag. Die Eigenständigkeit der beiden Spitzenverbände soll jedoch erhalten bleiben. Wichtig ist den Präsidenten beider Spitzenverbände, dass die Kooperation auch in den jeweiligen Landesfachverbänden umgesetzt wird.
International ist ein Sportleraustausch zwischen dem nicht-olympischen Inline-Speedskating und dem olympischen Eisschnelllauf bereits seit Jahren üblich. Wobei die US-Amerikaner vorbildlich sind. So gewann Chad Hedrick zunächst mehr als 50 Weltmeistertitel im Inline-Speedskating, bevor er 2004 ins Lager der Eisschnellläufer wechselte, in kürzester Zeit den Mehrkampf-Weltrekord pulverisierte und anschließend zunächst Einzel-Weltmeister und auch in Turin Olympiasieger auf der 5.000 Meter Distanz wurde. Auch das italienische Herrenteam profitierte bei seinem Olympiasieg in Turin vom Einsatz der in Italien außerordentlich populären Inline-Speedskater.
Sportleraustausch forcieren
Dagegen fand in Deutschland in der Vergangenheit eine Wechselwirkung nur zögerlich statt. Claudia Pechstein und zuletzt Gunda Niemann-Stirnemann beim Karstadt-Ruhr-Marathon 2007 nach Ablauf ihrer unvergleichlichen Eisschnelllaufkarriere versuchten sich ohne nennenswerte Erfolge beim Inline-Speedskaten. Umgekehrt gingen auch deutsche Top-Rollschnellläufer wie Jana Gegner oder Matthias Schwierz aufs Eis, ohne jedoch gleich in die Elite vorzustoßen.
Den Sportleraustausch wollen beide Verbände jedoch zukünftig forcieren. So haben die Landesfachverbände die Option, einen Start mit der Starterlizenz des Kooperationspartners zuzulassen, so dass zusätzliche Starter bei Landesmeisterschaften dieses Startrecht nutzen könnten und zudem in beiden Sportarten zusätzliche Starter gewonnen werden können. Im Kinder- und Jugendbereich haben sich diese Maßnahmen bereits bewährt, da die Eltern zunächst ohne zusätzliche Kosten und bürokratischen Aufwand die Sportler an zusätzlichen Maßnahmen teilnehmen lassen können.
Überfachliche Trainerausbildung
Auch im Bereich der Trainerausbildung soll eine verstärkte Zusammenarbeit bei der überfachlichen Ausbildung erfolgen. Die Curricula werden hierzu vereinheitlicht. Bedingt durch gemeinsame Lehrgänge sollen die finanziellen Aufwendungen in diesem Bereich gesenkt und gleichzeitig die Anzahl der Lehrgänge erhöht werden. In Folge der Kooperation ergibt sich, dass die überfachlichen Ausbildungsinhalte im Bereich der Trainer-C- und Trainer-B-Lizenz bei beiden Spitzenverbänden identisch sind, so dass eine gegenseitige Anerkennung problemlos erfolgen kann. Zudem sind beide Verbände Mitglieder des Vereins Trainerakademie.
Mehr Sportstätten
Wichtig ist auch eine duale Karriereplanung unter Berücksichtigung aller Anti-Doping-Maßnahmen oder der Unterstützung durch die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Beide Spitzenverbände verfügen derzeit bundesweit nicht über eine flächendeckende Ausstattung mit Sportstätten. Aus diversen Gründen gilt es, die Anzahl der Sportstätten bundesweit zu erhöhen. Sehnlichster Wunsch der Inline-Speedskater ist es, in das Programm Olympischer Sommerspiele aufgenommen zu werden. Voraussetzung dafür ist ein bundesweit dichteres Netz an Sportart-spezifischen Rollschnelllauf-Pisten, die dann wiederum auch von vorrangig dem Eisschnelllauf verpflichteten Sportlern zur Vorbereitung auf die winterliche Eiszeit genutzt werden können. Das wäre vor allem mit Blick auf 2018 in München mögliche Olympische Winterspiele sicherlich hilfreich, da Inline-Speedskating-Pisten in Anlage und Unterhalt deutlich kostengünstiger sind, sich aber auch bestens für Eisschnellläufer für die Vorbereitung auf ihre Eiszeit eignen. Andererseits sollten vorhandene Eisschnelllaufpisten im Sommer auch intensiver von Inline-Skatern genutzt werden. Ziel ist es, das bundesweite Netz der Sportstätten für beide Spitzenverbände zu verdichten. Mehr Sportstätten - verbesserte Angebote für den Schulsport. Deshalb sollen laut Kooperationsvertrag auch Talentsichtungswettbewerbe im Bereich‚ "Jugend trainiert für Olympia" in den einzelnen Bundesländern umgesetzt werden. 

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Fotos (4) von Roller for Olympics

Photofinish Kindertraining - Jugend trainiert für...
Skateday Friedrichshafen 2006
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