Funsportart BumBall – Was ist das und wie wird BumBall gespielt? Evangelisches Jugendwerk in Württemberg

Funsportart BumBall – Was ist das und wie wird BumBall gespielt?

  • geschrieben von  Sandra Wachaja
BumBall ist eine Ballsportart der etwas anderen Art, die aber viel Spaß verspricht. Und man lernt dabei noch ganz neue Bewegungsmuster kennen. Denn bei BumBall wird der Ball mit der Brust oder dem Hinterteil gefangen – Näheres weiter unten. Ziel des Spiels ist es, Punkte zu erzielen, indem Spieler der eigenen Mannschaft den Ball innerhalb vorher festgelegter Bereiche des Spielfeldes fangen.

Beim Fußball wird der Spielball hauptsächlich mit dem Fuß gespielt oder per Kopf weitergeleitet. Beim Handball wird der Ball aus der Hand geworfen und wieder mit den Händen aufgefangen. Eine Sportart, bei der man den Ball mit der Brust oder dem Po fängt, hört sich zunächst etwas merkwürdig an. Und wie soll das überhaupt funktionieren? Wir stellen die Sportart mit dem witzigen Namen BumBall deshalb etwas genauer vor.

Was benötigt man zum BumBall spielen?

Für die Sportart BumBall benötigt man vor allem eine spezielle Ausrüstung, sonst wird das Fangen mit der Brust oder dem Po wirklich schwierig. Die Spieler haben einen sogenannten BumBall-Anzug mit Klettband am Gesäß und an der Brust an. Dementsprechend ist auch der Spielball mit Klettband behaftet. Damit sind schon einmal die Voraussetzungen geschaffen, damit der Ball „hängen“ bleibt.

Die Rahmenbedingungen beim BumBall

Beim BumBall treten zwei Mannschaften gegeneinander an. Die Spielerzahl ist weitestgehend individuell wählbar. BumBall kann theoretisch 2 gegen 2 gespielt werden. Der Spaßfaktor erhört sich jedoch, je mehr Spieler in einer Mannschaft sind. Ebenso frei wählbar ist das Spielfeld. Es bietet sich beispielsweise eine Halle an. BumBall kann aber genauso draußen gespielt werden, indem ein beliebiges Feld abgesteckt wird. Innerhalb des Spielfeldes werden beliebig viele Markierungen gesetzt. Beispielsweise Kreise oder Quadrate. Innerhalb dieser Bereiche, auch Tore genannt, ist es den Mannschaften möglich, Punkte zu erzielen.

Und so wird BumBall gespielt

Ein Spieler einer Mannschaft beginnt und wirft den Ball aus der Hand in Richtung eines Mitspielers. Gefangen werden darf der Ball von Mit- oder auch Gegenspielern nur mit dem Gesäß oder der Brust. Je nach „Fang-Art“ läuft das Spiel weiter. Bleibt der Ball an der Brust kleben, darf der Spieler nicht weiterlaufen, sondern muss den Ball abziehen und weiterpassen. Wird der Ball mit dem Gesäß gefangen oder vom Boden aufgesammelt, darf der Ball nur von einem anderen Mitspieler oder einem Gegenspieler abgezogen und weitergepasst werden. Bei dieser Fang-Art ist laufen ausdrücklich erlaubt. Zieht man einem Mit- oder Gegenspieler den Ball ab, wirft man ihn entweder weiter oder klebt ihn sich selbst an den Po und rennt los.

 

Tore werden „erzielt“, in dem ein Spieler den Ball innerhalb der vorher markierten Bereiche mit Brust oder Gesäß auffängt. Für einen „Brust-Fang“ erhält die Mannschaft einen Punkt, für einen „Gesäß-Fang“ drei Punkte. Wurde ein Tor erzielt oder der Ball versehentlich mit den Händen gefangen, wechselt der Ballbesitz. Die Spielzeit kann vor dem Spiel individuell bestimmt werden. Es bietet sich an, entweder ein Zeitlimit zu setzen oder eine Punktezahl zu bestimmen, bei der das Spiel endet.

Wo kommt BumBall her?

BumBall wurde von zwei Lehrern aus Dänemark zunächst als Aufwärmspiel erfunden. Das etwas andere Ballspiel wurde aber schnell immer populärer, sodass sich daraus eine echte Trendsportart entwickelt hat.

Im folgenden Video könnt Ihr Euch BumBall einmal „live“ ansehen…

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