Bandscheibenvorfall

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Begriff Definition
Bandscheibenvorfall
Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man eine Erkrankung der Wirbelsäule. Dabei durchbricht der Gallertkern der Bandscheibe den Faserring und dringt in die Zwischenwirbellöcher ein. Die lateinische Bezeichnung lautet Prolaps.

Symptome eines Bandscheibenvorfalls

Ein Bandscheibenvorfall macht sich durch ausstrahlende Schmerzen in Arme und Beine bemerkbar. Es kann zu einem Taubheitsgefühl kommen. In extremen Fällen kann es bis zu einer Art Querschnittslähmung kommen, abhängig davon welche Nervenstrukturen betroffen sind.

Behandlung eines Bandscheibenvorfalls

Der häufigste Fall ist eine konservative Behandlung. Viel Schonung und die Einnahme schmerzstillender Medikamente bringen oft bereits den Erfolg. Methoden sind hierbei auch die Physiotherapie und die Chiropraktik. In selteneren Fällen muss ein operativer Eingriff erfolgen. Wenn der Eingriff allerdings nicht notwendig ist, sollte man darauf verzichten.

Was den Heilungserfolg betrifft, gibt es zwischen dem operativen Eingriff und der konservativen Behandlung kaum Unterschiede.

Vorbeugung eines Bandscheibenvorfalls

Einerseits lässt sich der Bandscheibenvorfall durch gezielten Muskelaufbau und Sporttreiben leichter verhindern, auf das Heben schwerer Lasten sollte andererseits allerdings verzichtet werden.