Kniegelenk

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Begriff Definition
Kniegelenk
Das Kniegelenk ist das größte Gelenk der Säugetiere. Es stellt die Verbindung zwischen Ober- und Unterschenkel her.

Aufbau des Kniegelenks

Das Kniegelenk wird von den beiden Gelenkrollen des Oberschenkelknochens (Femur) und der Gelenkfläche des Schienbeins (Tibia) gebildet. Der innere und äußere Meniskus, zwei halbmondförmige, gebogene Knorpelscheiben und ein dicker Knorpelüberzug gleichen die Unterschiedlichkeit der Gelenkflächen aus.

Drittes knöchernes Element des Kniegelenks neben dem Schienbein und dem Oberschenkel ist die Kniescheibe (Patella). Sie ist in die Patellasehne eingelagert und mit dem Oberschenkelknochen gelenkig verbunden.

Am Wadenbein (Fibula) setzt lediglich das äußere Seitenband an, am Kniegelenk selbst ist es nicht beteiligt.

An der Hinterseite des Kniegelenkes befindet sich die Kniekehle. Hier sind die Kniekehllymphknoten ausgebildet. Außerdem verlaufen in ihrer Tiefe wichtige Blutgefäße und Nervenbahnen.

Funktion des Kniegelenks

Im Kniegelenk wird der Unterschenkel gestreckt und gebeugt. Außerdem kann das Kniegelenk nach innen (10-20°) und außen (40°) gedreht werden. Die Bänder des Kniegelenks (inneres Seitenband, äußeres Seitenband, vorderes und hinteres Kreuzband), sowie die beiden Menisken sorgen für die Stabilität des Gelenks. Unterstützt wird die Stabilität durch die Kontraktion der das Gelenk umgebenden Muskulatur.

Die Menisken fungieren zudem als ‚Stoßdämpfer’ bei Bewegungen, indem sie Stöße und Druck auf das Gelenk abfangen.