Produkttest unter Extrembedingungen – Trailrun-Outfit von Asics netzathleten.de

Produkttest unter Extrembedingungen – Trailrun-Outfit von Asics

  • geschrieben von  Derk Hoberg
Netzathlet Martin Unger testete das neue Läuferoutfit von Asics unter extremen Bedingungen. Er startete bei der ersten Trailrun-Weltmeisterschaft.Dabei ging es drei Tage lang über Stock und Stein durch das nasskalte Novemberwetter. Zusätzlich lies sich netzathleten-Gründer Stefan die neuen Asics Produkte erklären.

Die Industrielandschaft des Ruhrgebiets bildete die Kulisse für die ersten „WINDSTOPPER® Trailrun Worldmasters". Auf und um das Gelände eines ehemaligen Hochofens in Dortmund ging es insgesamt über 54 Kilometer, verteilt auf drei Etappen, um den WM-Titel im Trailrun.

Was ist Trailrunning?

Die üblichen Wege verlassen und auf verschiedenen Untergründen durch wechselnde Landschaften laufen - sei es für eine kurze Sprinteinheit am Berg, als spannende Variation der üblichen Laufstrecke oder gar als längerer Entdeckungs-Run bei Wind und Wetter – darum geht es beim Trailrunning.

Natürlich wird auch das Material bei diesen strapaziösen Bedingungen bei dieser immer beliebter werdenden Art des Laufens stärker beansprucht. Aus diesem Grund haben wir die World Performance Running-Linie von Asics, samt dem Schuh Gel-Trabuco 12 G-TX, von unserem erfolgreichen Worldmasters-Teilnehmer (Platz 78 von über 130 Teilnehmern) und netzathleten Martin Unger testen lassen.

Er wurde ausgestattet mit dem Epic Run. Jacket (UVP 199,95 €), einer leichten, winddichten und dennoch atmungsaktiven Jacke, dem Langarm-Laufshirt Epic Run. Windblock Top (UVP 99,95 €), das über eine winddichte Frontpartie verfügt und der dazugehörigen Hose Epic Run. Windblock Tight (UVP 99,95€), die ebenfalls auf der Vorderseite winddicht ist und für eine gute Wärmeisolation sorgen soll. Ein Komfort, auf den man gerade im verregneten und kühlen November nicht verzichten sollte.

Der Schuh

Der Gel-Trabuco 12 G-TX (UVP 119,95 €) ist laut Hersteller ein echter Allwetterschuh mit vielen gewohnt guten Features der normalen Asics-Laufschuhe. Zudem soll er, den besonderen Bedingungen des Trailrunnings angepasst, optimalen Grip bieten und dem Läufer auch bei wechselnden Bodenverhältnissen genügend Stabilität liefern. Das wasserdichte und dennoch atmungsaktive Gore-Tex Obermaterial des Schuhs soll dafür Sorge tragen, dass Trailrunner trockenen Fußes wieder in die Zivilisation zurückkehrt.

Jacke wie Hose: Viele Gute Eigenschaften

Alle Kleidungsstücke der World Performance Running-Linie bestehen aus dem atmungsaktiven Gore WINDSTOPPER® Material und weisen zusätzlich noch weitere, den Läufer unterstützende, Merkmale auf. So sind Hose, Jacke und das Epic Run. Top beispielsweise nach einem patentierten Schnittmuster namens Biomorphic Cut angefertigt. Dieses Muster unterstützt gezielt die Bewegungen des Körpers und sorgt für eine körpergerechte Passform, auch in schneller Bewegung.

 


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Die Jacke verfügt über eine im Kragen verstaubare Kapuze, Reflektoren für den Lauf durch die Dunkelheit und einen verstellbaren Hüftbund. Die WINDSTOPPER®-Technologie von Gore soll den Schutz vor Wind und Regen maximieren. Hinter der gesamten World Performance Running Linie steht der Grundgedanke, Funktionalität mit idealem Feuchtigkeitsmanagement und guter Passform zu verbinden. Ob dies dem Runningmarktführer Asics gelungen ist, zeigt der netzathleten-Produkttest.

Der Testbericht von Martin Unger

Unterschiedliche Wetterbedingungen und ständig wechselnde Untergründe – nicht umsonst wählten die Veranstalter den Termin für die Trailrun-Worldmasters so spät im Jahr. Nicht nur die Strecke sollte es in sich haben, auch das Wetter sollte die Bedingungen schwierig machen und klarstellen: Trailrun ist nichts für Weicheier. In wie weit Martin Unger wenigstens durch die Kleidung vor Wind und Regen geschützt war berichtete er nach seiner Rückkehr aus Dortmund:

„Der Trailrun war eine tolle Geschichte. Es ist viel spannender als normales Jogging. So ging es bei den WINDSTOPPER® TrailrunWorldmasters häufig durch Schlamm und etliche Pfützen. Ich war überrascht, wie trocken meine Füße nach den anstrengenden Etappen waren. Natürlich ist der Schuh etwas schwerer als ein normaler Laufschuh, es war mir aber allemal lieber so ins Ziel zu kommen, als ein paar Sekunden schneller, dafür aber mit kalten Füßen. Die Dämpfung war dafür so, wie bei meinen gewohnten Laufschuhen, die ich im Training trage.


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Die Hose und das Laufshirt haben mir auch gute Dienste geleistet. Trotz der frischen Temperaturen schwitzt man bei so vielen Höhenmetern (auf der mit 30 Kilometern längsten Etappe waren es deren 864, Anm. d. Red.) doch enorm. Wenn dann der Laufwind durch die Kleidung gekommen wäre, hätte ich gewiss Probleme gehabt, das Ziel zu erreichen. Der Windschutz an der Vorderseite des leichten Laufshirts und der Hose verhinderte das Gott sei Dank. Wegen des Windschutzes dachte ich vorher allerdings, die Laufkleidung ist bestimmt nicht so bequem, aber auch hier wurde ich eines besseren belehrt.

Vor und nach den Rennen habe ich dann jeweils die Jacke zum Aufwärmen genutzt. Wenn man sich nach einem Lauf also noch ein wenig dehnen will oder einfach nur gemütlich ausläuft, ist sie ein guter Begleiter. Als Kanu-Slalom-Fahrer war ich ja schon viel im Wasser unterwegs, nach einem Trailrun nassgeschwitzt und dem kalten Wind ausgesetzt, ist aber eine ganz andere Geschichte. Da ist man sehr dankbar für die Wärme, die die modernen Materialien liefern.

Die Veranstaltung war echt ein tolles Erlebnis. Für mich als Amateur noch dazu eine große Herausforderung an einer WM teilzunehmen. Es hat mir so großen Spaß gemacht, dass mein Ehrgeiz geweckt wurde. Ich will auch im nächsten Jahr wieder an diesem Event teilnehmen – dann aber mit ein wenig mehr Vorbereitungszeit als die vier Wochen, die ich diese Mal nur investieren konnte.“

Weitere Informationen zu den getesteten Produkten findet Ihr auf www.asics.de

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