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Stress – Der Feind aller Diäten

26.07.2012
Stress – Der Feind aller Diäten
© Foto: netzathleten
 

Stress, Stress, Stress und kein Ende in Sicht. Der Tag hat leider nur 24 Stunden und die aufreibende Arbeitshektik fordert auch unsere letzten Kraftreserven. Wir finden keine Ruhe, dafür erliegen wir immer öfter Heißhunger-Attacken. Unter den Umständen eine Diät durchzuziehen ist nahezu unmöglich.

Auch die medizinische Forschung untersucht die Verbindung von Stress beim Scheitern von Diäten. Dauernde Belastung und nervliche Überreizung blockieren bestimmte Körperfunktionen und können Fress-Flashs begünstigen. Doch nicht aufgeben! Mit Sport könnt Ihr psychischen Stress abbauen und zur schlanken Linie finden.

Das „egoistische Gerhin“

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Stress und Diäten? Antworten darauf geben die Ergebnisse der Selfish-Brain-Forschung an der Universität Lübeck. Prof. Dr. Achim Peters, der führende Kopf dieser Forschungsgruppe, entwickelte die Theorie vom egoistischen Gehirn. Demnach sabotiert das Gehirn in Stresssituationen jegliche Abnehmversuche, um den gesteigerten Bedarf an Glukose, einem essentiellen Energielieferanten für das Gehirn, zu befriedigen. Gestresste Menschen spüren dann einen enormen Drang nach Kohlenhydraten und Zucker. Fress-Flashs folgen. Bei Dauerstress gewöhnt sich der Körper an die erhöhte Nahrungszufuhr und nimmt an Gewicht zu. Damit die Energieversorgung nicht abbricht, fordert das Gehirn immer weiter eine kontinuierliche Nahrungsaufnahme. So sinken die Erfolgschancen von Diäten tief in den Keller.

Den Stress wegtrainieren

Die beste Medizin gegen Stress ist und bleibt Sport! Regelmäßige Bewegung fördert den Stressabbau und mildert damit das ständige Verlangen des Gehirns nach Zucker. Die Lübecker Forschungsgruppe um Dr. Peters kam unter anderem zu der Erkenntnis, dass körperliche Betätigung den Drang nach immer mehr Essen dämpfen und den Energiestoffwechsel positiv beeinflussen kann. Durch mehr Bewegung gewinnt Ihr den notwendigen Ausgleich zur Alltagshektik. Leichtes Joggen oder Walken an der frischen Luft bringt den Körper in Schwung, befreit den Geist und steigert das Selbstwertgefühl. Regelmäßiges Laufen führt nicht nur zum Abbau der Stresshormone Adrenalin und Cortisol, sondern auch zur Ausschüttung von Glückshormonen, die Gefühle der Ausgeglichen- und Zufriedenheit hervorrufen. Außerdem steigert Aktivität Eure Konzentrationsfähigkeit. Wenn das geforderte Arbeitspensum besser bewältigt werden kann, entspannt sich Eure Situation entsprechend. Diäten haben dann definitiv eine bessere Chance!



Stichwörter: Laufen Laufen, Walken Walken



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