womensoccer.de "Immer auf Ballhöhe" |
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5429 Aufrufe | 28.07.2012 |
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© Foto: getty images
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(Fußball) Am zweiten Spieltag des olympischen Frauenfußballturniers sind die ersten Entscheidungen gefallen. Gleich fünf Mannschaften haben vorzeitig das Viertelfinale erreicht, darunter Titelverteidiger USA, Gastgeber Großbritannien und Weltmeister Japan.
In der britischen Gruppe E steht nicht nur das Team GB als Viertelfinalist fest, auch Brasilien hat vorzeitig die K.O.-Runde erreicht. Gegen Neuseeland taten sich die Brasilianerinnen aber lange schwer.
Alles deutete schon auf ein torloses Unentschieden hin, doch in der 86. Minute leistete Marta mit einem Freistoß die Vorlage, die Olympia-Rekordtorschützin Cristiane zum 1:0-Endstand verwandelte.
Damit hat die „Seleçao“ nun ebenso sechs Punkte auf dem Konto wie Großbritannien. Die Gastgeberinnen gewannen gegen Kamerun ungefährdet, aber glanzlos, mit 3:0. Spielführerin Casey Stoney brachte das Team GB in der 18. Minute in Führung. Fünf Minuten spielte Kelly Smith einen schönen Pass durch die gegnerische Abwehr, den Kim Little mit der Hacke auf die freistehende Jill Scott weiterleitete. Die Mittelfeldspielerin von Everton verwandelte sicher zum 2:0. In der Schlussphase traf Steph Houghton nach Vorarbeit von Little (82.) zum 3:0-Endstand. Zittern muss die Mannschaft aber um Innenverteidigerin Ifeoma Dieke. Die Schottin verletzte sich in einem Zweikampf und musste mit der Bahre vom Feld getragen werden. Die genaue Diagnose steht noch aus.
Damit geht es im direkten Duell zwischen Großbritannien und Brasilien am Dienstag im Wembley-Stadion nur noch um die Frage, wer die Gruppe gewinnt. Neuseeland und Kamerun kämpfen darum, möglicherweise als einer der beiden besten Gruppendritten das Viertelfinale zu erreichen. Die bessere Ausgangslage haben allerdings die derzeit drittplatzierten Teams der Gruppen F und G, Kanada und Nordkorea.
Die Kanadierinnen meldeten sich nach dem 1:2 gegen Japan mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Südafrika zurück. Melissa Tancredi brachte die Nordamerikanerinnen bereits in der siebten Minute in Führung. In der zweiten Halbzeit sorgte ein Doppelschlag von Christine Sinclair (58./86.) für den 3:0-Endstand. Im zweiten Spiel der Gruppe fielen keine Tore, Weltmeister Japan und Schweden trennten sich 0:0. Doch durch das Unentschieden haben beide Mannschaften nun vier Punkte auf dem Konto und sind ebenfalls für das Viertelfinale qualifiziert, wenngleich für beide auch noch die Möglichkeit besteht, bis auf Rang drei zurückzufallen.
Nach dem 4:2 zum Auftakt gegen Frankreich haben die US-Amerikanerinnen auch ihr zweites Gruppenspiel gewonnen. Gegen Kolumbien siegte die Mannschaft von Trainerin Pia Sundhage mit 3:0 und steht damit vorzeitig im Viertelfinale. Die Tore erzielten Megan Rapinoe (32.), Abby Wambach (73.) und Carli Lloyd (76.).
In der anderen Begegnung der Gruppe kam Frankreich zu einem überraschend deutlichen 5:0-Erfolg gegen Nordkorea. Kurz vor der Halbzeitpause traf Laura Georges (44.) zum 1:0. Entschieden wurde die Partie durch einen französischen Doppelschlag von Elodie Thomis (69.) und Marie-Laure Délie (70.). Wendie Renard (80.) und Camille Catala (86.) schraubten das Ergebnis in der Schlussphase in die Höhe.
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