Die Hallen der Handball-Weltmeisterschaft 2013 in Spanien

Die Hallen der Handball-Weltmeisterschaft 2013 in Spanien

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft bestreitet ihre Spiele der Gruppenphase in Granollers und Barcelona. Weitere Austragungsorte sind Sevilla, Zaragoza, Guadalajara sowie die Hauptstadt Madrid. Wir nehmen Euch mit auf eine kleine Rundreise durch Spanien und durch die Hallen.

Barcelona – „Palau Sant Jordi“

Barcelona, etwa 1,6 Millionen Einwohner, liegt im Nordosten des Landes. Im Einzugsgebiet der Metropole leben über drei Millionen Menschen. Besonders die vielen Sportvereine Barcelonas machen die Stadt zu einem attraktiven Austragungsort. 1992 war Barcelona Gastgeber der Olympischen Spiele.

Gespielt wird in der Halle „Palau Sant Jordi“. Sie wurde 1990 erbaut und fasst 16.500 Zuschauer. Damit ist sie die größte Halle bei dieser Weltmeisterschaft. Das Spiel der deutschen Mannschaft gegen Titelfavorit Frankreich wird hier stattfinden. Alle Halbfinal- und auch die Finalspiele finden in Barcelona statt und nicht in der spanischen Hauptstadt Madrid.

Granollers – „Palacio de los Deportes de Granollers“

Etwas mehr als dreißig Kilometer von Barcelona entfernt liegt Granollers, der Austragungsort der meisten deutschen Gruppenspiele. Der Vorort Barcelonas zählt etwa 60.000 Einwohner. Die Halle „Palacio de los Deportes de Granollers“ gehört zu den kleinsten dieser WM und bietet 5.200 Zuschauern Platz. Vier Spiele der deutschen Mannschaft finden hier statt.

Zaragosa – „Pabellón Príncipe Felipe“

Über 300 Kilometer weiter westlich liegt Zaragoza. Die Stadt am Ebro hat über 650.000 Einwohner und hat keine größeren Städte in direkter Nachbarschaft. Die Halle „Pabellón Príncipe Felipe“ fasst 11.000 Zuschauer und wird Spielstätte für die Mannschaften der Gruppe C. Zaragosa gehörte in der Vergangenheit stets zu den Austragungsorten bei Sportveranstaltungen im Königreich. So geschehen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 oder 1986 bei der Basketball-WM.

Guadalajara – „Palacio Multiusos de Guadalajara Aguas Vivas“

Auf eine vergleichsweise junge Geschichte kann die folgende Halle zurückblicken. Gut 260 Kilometer südwestlich von Zaragoza, in Guadalajara, der Hauptstadt des Landstrichs Alcarria, befindet sich die Sportstädte. 2010 wurde der „Palacio Multiusos de Guadalajara Aguas Vivas“ gebaut. Mit fast 5.500 Plätzen wäre die Halle ausverkauft. Hier findet ein Großteil der Spiele des Präsidentencups, also die Platzierungsspiele der Plätze 24 bis 17 dieser WM, statt.

Madrid – „Caja Mágica“

Nur 60 Kilometer entfernt liegt Madrid, die spanische Hauptstadt. In der Halle „Caja Mágica“ trägt die spanische Nationalmannschaft ihre Spiele in der Gruppe D aus. Der Großraum Madrid zählt über drei Millionen Einwohner und die 2009 erbaute Halle „Caja Mádica“ bietet Platz für gut 11.000 Zuschauer. In der Hoffnung, die Gruppe zu gewinnen und möglichst weit zu kommen, peilt die spanische Nationalmannschaft dann das Finale in Barcelona an.

Sevilla – „Palacio de Deportes San Pablo“

Tief im Süden Spaniens, über 500 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, liegt Sevilla. Der „Palacio de Deportes San Pablo“ besitzt eine Kapazität für etwa 9.500 Zuschauer. Die 700.000 Einwohner Stadt ist Austragungsort der Gruppe B.

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