Produkttest: Entspannen mit der Blackroll
Die Blackroll verspricht Entspannung durch Selbstmassage. Nach dem Prinzip der aktiven Regeneration sollen Verklebungen im Bindegewebe gelöst und die Muskeln gelockert werden. Wir haben die Blackroll dem netzathleten-Check unterzogen und ihre Wirkung für Euch überprüft.
Ziel der Selbstmassage ist es, Überlastungsbeschwerden nach dem Sport zu reduzieren. Bei der Massage geht es darum, die Muskelspannung zu verändern. So können die Verklebungen im Bindegewebe und Verspannungen im Muskel gelöst werden. Diese entstehen entweder durch einseitige Haltungen oder Belastungen bei der Arbeit, oder aber durch Überbelastungen beim Sport.
Die Blackroll hingegen soll die Elastizität und das Leistungsvermögen der Muskulatur wieder steigern. Durch die verbesserte Durchblutung sollen sich die Muskeln gezielt regenerieren.
Um sich mit der Rolle zu massieren, muss man selbst aktiv werden. Acht verschiedene Übungen schlägt einem der Hersteller vor. Diese sehen auf den ersten Blick schon ein wenig skurril aus und erweisen sich zum Teil auch in der Ausführung als etwas unbequem.
Dennoch erprobte ich alle vorgeschlagenen Übungen – als Testperson fühlte mich im Übrigen gut geeignet, da ich nach dem Sport zum Muskelkater neige. Also war ich gespannt, wie sich die Übungen auf Beine, Rücken und Rumpf auswirken würden.
Muskelkater für den Test
Nach einer mehrwöchigen Pause konnte ich vor kurzem endlich mal wieder mit dem netzathleten-Team gegen den Ball treten. Bei diesem Fußballspiel erarbeitete ich mir dann auch gleich den für meinen Test nötigen Muskelkater.
Die vom Hersteller empfohlenen Sätze liegen zwischen acht und zwölf Wiederholungen pro Übung. Wenn man das gesamte Programm von acht Übungen durchzieht, rollt man also durchaus eine ganze Weile auf dem Gerät hin und her.
Will man ein gutes Resultat erzielen, sollte man diese Zeit aber investieren. Mit dem Ziel vor Augen, endlich wieder entspannte Muskeln zu haben, begann ich mit dem Rollen. Der erste Eindruck war auch gleich ein positiver. Die breite Fläche der Rolle knetete meine Waden-Muskulatur angenehm durch. Man spürte die Wirkung deutlich. Auch die nächste Übung die ich durchführte, ging leicht und tat den Oberschenkeln gut.
Für andere Übungen musste man sich umdrehen und das „Rollout“ bäuchlings absolvieren. Hier begannen die ersten Schwierigkeiten für mich, als ungeübten Blackrollbenutzer. Man hatte das Gefühl man verkrampft, bis man endlich die richtige Position gefunden hatte. Hat man die Selbstmassage ein paar Mal durchgeführt, geht das wohl schneller und bequemer, denke ich.
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Es gibt 3 Kommentare
| Derk H. schrieb am 31.08.09 um 15:50 |
| Carsten R. schrieb am 27.08.09 um 10:42 |
| Jürgen D. schrieb am 26.08.09 um 12:26 |














